Mit dem Hund ins Lokal: Das geht, aber es gibt Grenzen. Die sah man in einem Café in der Kölner Innenstadt als überschritten an. Und schritt ein.
Was darf man?Eklat beim Kölner City-Italiener: „Der Hund muss weg!“

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Die Café-Bar „Espresso Perfetto“ ist ein bekannter Treff gleich neben dem Kolumbamuseum.

Schauplatz: Die beliebte Cafébar „Espresso Perfetto“ an der Kolumbastraße. Plötzlich dicke Luft im Laden – und es wurde unterhaltsam. Denn die Miene des Geschäftsführers verfinsterte sich, als er vom exponierten Sitz im Café sah, dass ein Gast auf der Terrasse seinen Hund auf einen der Sessel gesetzt hatte – „subito“ bewegte er sich sofort zum „Tatort“. „Wem gehört der Hund? Der muss weg!“ Der Mann am Tisch zeigte nach drinnen.
Dort befand sich das Herrchen gerade, um sich an der Cafétheke ein Heißgetränk zu besorgen (im „Espresso Perfetto“ gibt es keine Bedienung am Tisch) – nach dem Donnerwetter nahm er das Hündchen bei der Rückkehr auf den Schoß. Alles andere hätte bedeutet: Rausschmiss.
„Das Kissen ist nicht mehr zu gebrauchen“
Eine ältere Dame pflichtete Mr. Perfetto anschließend bei: „Hast du gut gemacht!“ Der hatte noch immer Puls: „Wir sind doch nicht im Wald. Oder im Bahnhof.“ Von EXPRESS.de auf den Vorgang angesprochen, meinte er: „Vorher mit dem Hund möglicherweise Gassi gehen und dann auf das Sitzkissen setzen, das geht nicht. Und ich hatte es geahnt:Das Kissen war entsprechend verschmutzt und ist jetzt nicht mehr zu gebrauchen. Dann meinte der Mann auch noch, warum ich denn keine Decken für Hunde anbieten würde. Das geht ja wohl zu weit.“
Hund im Lokal seien ansonsten kein Problem. Ein Wassernapf etwa gehöre selbstverständlich zum Standard.
Der Vorfall ruft in Erinnerung, dass es beim Café- oder Restaurantbesuch mit Hund natürlich Benimmregeln gibt. Grundsätzlich entscheidet der Lokalbetreiber, ob er Haustiere im Laden zulässt.
