Jecke News aus Köln FC-Idol als Indianer gefeiert – und Band will nur 45 Euro Gage

Marita Köllner mit Udo Beyers

Leise Töne, schöne Töne: Unger-uns-Chef Udo Beyers mit Marita Köllner.

Was gibt es Neues am Freitag (20. Januar 2023) im Kölner Karneval? Jecke News mit Ex-FC-Trainer Friedhelm Funkel, einer Band, die nur 45 Euro Gage nimmt und Karneval mit leisen Tönen, der begeistert.

Nur Rambazamba? Von wegen: Die Sitzungen der leisen Töne erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. So unter anderem beim KKV „Unger uns“, deren Veranstaltung im Pullman restlos ausverkauft war. Martin Schopps, Jörg Runge, Björn Heuser, Marita Köllner, Cöllner, die Tanzgruppen von „Colonia Rut Wieß“ oder die Tanzmäuse der Bürgergarde:

Präsident Udo Beyers konnte sich mit dem Publikum abermals über eine Sitzung freuen, bei der die Gäst wunderbar aufmerksam kölschen Tön lauschten und auch die Künstler und Künstlerinnen ohne viel „Krawumm“ zu begeistern wussten.

Köln: Friedhelm Funkel beim Treuen Husar geehrt

Rüber zum Treuen Husar, der einem ganz verdienten Sportsmann seine verdiente Ehrung zu teil werden ließ: Denn Präsident Markus Simonian begrüßte auf der Bühne Ex-FC-Trainer Friedhelm Funkel, der bekanntlich den 1. FC Köln vor dem Abstieg bewahrt hat und selbst in der Relegation so cool wie ein Eisblock war und die Nerven behielt.

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Dafür gab es von Simonian eine Auszeichnung, die erst dreimal vergeben wurde: Funkel wurde mit dem Ehrenpreis (bekamen bislang die Paveier und Tom Gerhardt) bedacht. Der Coach kam als Indianer zur Ehrung. Eine Anspielung auf die Diskussion im Kölner Karneval? Das wollte er natürlich nicht kommentieren.

Funkel, Wolf und Lars Schmidt schauen gemeinsam in die Kamera.

FC-Präsident Werner Wolf, Ex-Coach Friedhelm Funkel und Lars Schmidt (v.l.) vom Treuen Husar im Gürzenich.

Auch FC-Präsident Werner Wolf kam zu Ehren und wurde als Rittmeister aufgenommen. „So ganz stimmen die Farben aber nicht“, lachten die beide Ausgezeichneten mit Blick auf das blau-gelbe Krätzchen. „Aber wir freuen uns sehr und bedanken uns.“

Köln: Rabaue mit 45 Euro Gage bei Prinzen-Garde

Ein Abend als Dankeschön für die Mitglieder, die nicht mehr so mobil sind: Präsident Dino Massi lud zum „Litewka-Abend“ seiner Prinzen-Garde in die Wolkenburg und hatte den Angstschweiß auf der Stirn: Weil Sitzungspräsident Marcus Gottschalk krankheitsbedingt passen musste, musste Massi am Mikro ran. Was soll man sagen: Häste jot jemaat, Dino!

Dino Massi mit den Rabaue

Prinzen-Garde-Präsident Dino Massi (2.v.l.) freute sich über eine tolle Idee der Rabaue-Abordnung.

Eine ganz tolle Idee kam der Abordnung der Rabaue in Person von Albert Dettmer sowie Alex und Chris Barth: Sie kamen noch einmal als „Eilemann-Trio“ auf die Bühne und hatten sich in Anlehnung an 200 Jahre organsiertem Karneval auch über die Gage Gedanken gemacht.

„Der erste Auftritt vom Eilemann-Trio war tatsächlich beim Festkomitee Kölner Karneval. Danach folgte sogleich eine Buchung bei der Prinzen-Garde und die Gage betrug 45 DM. Daher haben wir uns überlegt, dass wir für 45 Euro kommen“, erklärte Alex Barth unter dem Applaus der Gäste. „Uns zu wenig“, sagte sich die Prinzen-Garde und stockte auf 1111 Euro auf. Das Geld geht jetzt an das soziale Projekt des Dreigestirns.

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