Ekel-Alarm an den Kölner Ringen: Die Verstöße in einem Imbiss dort waren so gravierend, dass der Betrieb zeitweise dichtgemacht wurde.
Imbiss inzwischen wieder offenEkel-Alarm an den Kölner Ringen

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Hohenzollernring zwischen Rudolfplatz und Friedensplatz: Bei einer Lebensmittelkontrolle in einem Imbiss dort wurden gravierende Hygieneverstöße aufgedeckt.
Bei einer Lebensmittelkontrolle in einem Imbiss an den Kölner Ringen wurden gravierende Hygieneverstöße aufgedeckt. Die zuständige Behörde der Stadt Köln informierte Anfang Februar über das Portal Lebensmitteltransparenz des Landes NRW, dass der Betrieb vorübergehend geschlossen werden musste.
Die Kontrolle fand laut den Prüfern und Prüferinnen bereits Mitte Dezember 2025 während des laufenden Betriebs statt. Das nun öffentlich einsehbare Ergebnis der Überwachung zeigt, dass sich der Betrieb, der internationale Speisen wie Salate, Wraps und Burritos anbietet, in einem „hygienisch sehr schlechten Zustand“ befand.
Schadnagerkot an vielen Stellen entdeckt
An mehreren Orten in der Einrichtung am Friesenwall, in direkter Nähe zum Hohenzollernring, entdeckten die Kontrolleure und Kontrolleurinnen Schadnagerkot. „So befanden sich Rückstände von Schadnagern auf der Salattheke, im Wärmewagen und unmittelbar an Schneidebrettern“, heißt es in dem jetzt veröffentlichten Bericht.
Die Räumlichkeiten waren derart verschmutzt, dass eine Grundreinigung angeordnet wurde. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Behörde der Stadt Köln fügten hinzu: „Die in der Betriebsstätte hergestellten, verarbeiteten und in den Verkehr gebrachten Lebensmittel waren einer Kontaminationsgefahr ausgesetzt. Ein geeignetes Verfahren zur Schädlingsbekämpfung fehlte.“
Zudem wurden die Lebensmittel in Bereichen zubereitet und aufbewahrt, die durch den Kot von Schadnagern verunreinigt waren.
Hygieneverstöße: Kölner Behörde macht Gastro-Betrieb am Friesenwall dicht
Die Behörde der Stadt Köln verfügte die umgehende Schließung der Gastronomie-Einrichtung. Bei einer Nachkontrolle drei Tage später war ein Großteil der Mängel immer noch nicht beseitigt, wie die Lebensmittelkontrolleure und -kontrolleurinnen weiter berichten. Die Betriebsbereiche waren demnach weiterhin so stark verschmutzt, dass eine Grundreinigung aller Geräte und Oberflächen notwendig war. Der Betrieb musste aus diesem Grund geschlossen bleiben.
Erst bei einer zweiten Nachkontrolle, die einen weiteren Tag später stattfand, waren sämtliche beanstandeten Hygienemängel behoben. Einer Wiedereröffnung des Betriebs stand somit nichts mehr im Weg.
Auf dem Portal „Lebensmitteltransparenz“ machen die Prüfer und Prüferinnen des Landes NRW Verstöße gegen Hygienevorschriften in der Gastronomie öffentlich, die so schwerwiegend sind, dass deswegen ein Bußgeld von mindestens 350 Euro zu erwarten ist. Dass ein Restaurant in der Liste erscheint, heißt aber nicht zwangsläufig, dass die Gesundheit der Gäste bei einem Besuch tatsächlich gefährdet war. (red)
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