In Köln-Ossendorf sind zwei Bombenblindgänger gefunden worden. Jetzt gibt es die Entwarnung.
Erneuter BombenfundZwei Blindgänger in Köln-Ossendorf – Entwarnung

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Geschafft, beide Blindgänger sind in Ossendorf am Freitag (12. Juni 2026) entschärft worden. Das Foto zeigt Einsatzleiter Marcel Biewald (vorn) und Michael Hilgers vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf mit Silvana Hoffmann vom Ordnungsamt der Stadt Köln.
Aktualisiert:
Wieder ein Bombenfund in Köln, diesmal in Ossendorf. Am Freitagmorgen sind im Bereich der Köhlstraße zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.
Es handelte sich um amerikanische Bomben mit Aufschlagzünder, die noch heute entschärft werden mussten. Kurz nach 13 Uhr wurde die Freigabe zur Entschärfung erteilt. Jetzt die Entwarnung.
Bombenfund in Köln: Gewerbebetriebe betroffen
Für die Entschärfung musste der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln waren seit Stunden vor Ort.
Das Ordnungsamt entschied über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem vorläufigen Radius von 300 Metern festgelegt.
Entgegen einer ersten Einschätzung waren doch 22 Anwohnerinnen und Anwohner von einer Evakuierung betroffen, außerdem diverse Gewerbebetriebe.
Gesperrt wurden folgende Bereiche:
- Köhlstraße/Mathias-Brüggen-Straße
- Bleriotstraße/Mathias-Brüggen-Straße
- Köhlstraße südöstlich von Hausnummer 10

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Evakuierungsradius nach dem Fund zweier Bombenblindgänger in Köln-Ossendorf Freitagmorgen (12. Juni 2026)
Eine Anlaufstelle wurde in dem Fall nicht eingerichtet.
Nach der Entschärfung der beiden Blindgänger durch die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Rheinland werden die Straßensperrung nun wieder aufgehoben, Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der betroffenen Unternehmen können in ihre Wohnungen beziehungsweise an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.
Das Ordnungsamt der Stadt Köln war mit insgesamt 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Einsatz. „Besondere Vorfälle gab es nicht“, so Robert Baumanns vom städtischen Presseamt. (iri)
