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Eklat im RathausKölner OB greift bei Protest-Aktion durch

Bei der Kölner Ratssitzung am 5. Februar 2026 kam es zu einem Zwischenfall.

Bei der Kölner Ratssitzung am 5. Februar 2026 kam es zu einem Zwischenfall.

Aktualisiert

Bei der Kölner Ratssitzung kam es am Donnerstag zu einem Zwischenfall.

Aufruhr im Spanischen Bau des Rathauses in Köln!

Am Donnerstagnachmittag (5. Februar) kam es zur plötzlichen Störung der ersten Ratssitzung im Jahr 2026.

Zwischenfall bei Kölner Ratssitzung – „Wir zahlen nicht für eure Krise“

Für den handfesten Skandal war eine Gruppe von ungefähr zehn linken Protestierenden verantwortlich. Sie crashten die Versammlung und brachten den Vortrag von Roman Schulte, Ratsherr der Grünen, zum Schweigen, als dieser über das WDR-Areal in Köln-Böcklemund referierte.

Die Aktivisten verschafften sich mit lauten Parolen wie „Wir zahlen nicht für eure Krise“ Gehör. Ein Spruchband wurde von ihnen ausgerollt, das ein Ende der Einsparungen im sozialen Sektor forderte.

Ihre Kritik zielte außerdem auf vermeintliche Milliardeninvestitionen für eine Kölner Olympia-Kandidatur ab und sie verlangten, keine „Milliarden für Rüstung“ bereitzustellen – obwohl solche Ausgaben seitens der Stadt gar nicht existieren. Das berichtet „t-online“.

Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) reagierte sofort. Er stoppte Schultes Redebeitrag und wies die Störenfriede an, die Zuschauertribüne zu räumen und ihr Banner wegzupacken. Die Demonstranten dachten aber nicht daran, ihre Aktion abzubrechen.

Die Reaktion ließ nicht auf sich warten: Burmester schloss die komplette Truppe für den Rest der Veranstaltung aus dem Saal aus. Wer für die Störaktion verantwortlich ist, bleibt vorerst ein Rätsel, denn eine offizielle Bekennernachricht liegt nicht vor. Das Transparent deutete allerdings auf eine Verbindung zu antifaschistischen Kreisen hin.

Thema in der Ratssitzung ist auch das umstrittene Suchthilfezentrum auf einem ehemaligen Spielplatz im Pantaleonsviertel. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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