Der Kölner Dom soll für Touristen künftig Eintritt kosten. Jetzt äußert sich die offizielle Tourismus-Organisation der Stadt.
Eintritt für Kölner DomJetzt äußert sich der Tourismus-Verband

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Touristen fotografieren den Kölner Dom.
Aktualisiert
Die Tourismusorganisation für Köln hat Verständnis dafür, dass der Besuch des Doms für Touristen künftig Geld kosten soll.
„Wenn bei Bestehenbleiben der kostenfreien Möglichkeit zu Gebeten und Gottesdiensten eine moderat ausgestaltete Eintrittsgebühr dazu beiträgt, dieses einzigartige Kulturerbe langfristig zu erhalten und für kommende Generationen zu sichern, halten wir das für nachvollziehbar und verantwortungsvoll“, teilte Jürgen Amann, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH, mit.
Besucherströme könnten zeitlich besser gelenkt werden
Zusätzlich sehe er die Möglichkeit Besucherströme zeitlich besser zu lenken, sodass sich nicht mehr zu einem bestimmten Zeitpunkt große Besuchermassen in der Kathedrale drängten.
Das Domkapitel hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass der Besuch des Kölner Doms künftig Geld kosten soll. Damit sollten die gestiegenen Kosten für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb des Doms gedeckt werden, hieß es. Für Gottesdienstbesucher und Betende sowie Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins bleibe der Dom kostenfrei. (dpa)

