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Dieses Wimmelbild lebt! 180 Kölnerinnen und Kölner setzen Zeichen der Zuversicht

100 Kölnerinnen und Kölner in der Lanxess Arena

180 Kölnerinnen und Kölner solidarisieren sich mit toller Message und neuem Lied für den Zusammenhalt während der Pandemie. Ludwig Sebus (li.), Paveier-Frontmann Sven Welter (Mitte) und Frauke Kemmerling vom Hänneschen Theater sind auch dabei. Das Foto entstand am 31. Januar.

„Em Hätze keine Afstand, un de Hoffnung es för all jlich.“ So lautet das Motto eines neuen Liedes, mit dem 180 Kölnerinnen und Kölner ein großes Zeichen der Zuversicht während der Pandemie setzen wollen.

Sie lachen, sie strahlen, sie singen, sie klatschen. Sie sind klein und groß, alt und jung, grau und bunt. Sie verbreiten viel Frohsinn, gute Laune - und jede Menge Hoffnung in dieser tristen, pandemiemüden Zeit: 180 Kölnerinnen und Kölner wollen mit diesem Foto und einem neuen Lied ein großes Zeichen der Zuversicht setzen.

Mer halde zesamme: Das kölsche Wimmelbild der Hoffnung

Der bekannte Kölner Künstler Cornel Wachter hat sich viele Gedanken darüber gemacht, wie es trotz der unendlich scheinenden Corona-Pandemie gelingen könnte, wieder Hoffnung in die Kölner Herzen zu pflanzen. So entstand als Idee, das Lied „Zuletzt stirbt die Hoffnung“ von Wolli Anton zu singen, der auch für die Bläck Fööss das Lied „Wenn et Leech usjing em Roxy“ schrieb.

180 Kölnerinnen und Kölner in der Lanxess-Arena

180 Menschen aus der Stadt wollen mit diesem Foto und einem neuen Lied ein großes Zeichen der Zuversicht setzen.

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Motto des Songs: „„Em Hätze keine Afstand, un de Hoffnung es för all jlich.“ Eine Strophe lautet: „Zuletzt stirbt die Hoffnung, die Hoffnung stirbt zuletzt. Jetz pack se dir am Frahß (Kragen) un halt dich jod dran fest.“ Auch wenn die Frage auftaucht: „Corona, Delta, Omikron, wie soll dat nur wigger jon?"

Köln: 180 kölsche Jecke mit emotionalem Lied zur Pandemie 

Freitagabend war's so weit: 180 Stars und Sternchen aus Köln aus der Musik-, Kunst und Karnevalsszene, alle geimpft und mit negativem Schnelltest, arrangierten ein großes Bild der Hoffnung – und sangen auf den Rängen der Lanxess-Arena das stimmungsvolle Lied.

Diese Formation ergab ein Wimmelbild der guten Laune und des Zusammenhalts: Der Jugendchor St. Stephan sang mit den Höhnern und den Bläck Fööss und Paveiern. Die „Pink Pomps“, manche nennen sie „die heißesten Höschen im Karneval“, schwenkten mit den Roten Funken und den hübschen FC-Cheerleadern ihre Hüften. Auch das sah man selten: Arm in Arm zeigten sich die plüschigen Maskottchen vom FC (Hennes), den Haien (Sharky), Viktoria Köln (Viktor) und Fortuna Köln (Fred).

Frauke Kemmerling vom Hänneschen Theater ließ Hänneschen und Bärbelchen aufleben, und auch Ludwig Sebus gab sich mit seinen 96 Jahren die Ehre und wollte bei diesem historischen Foto, das EXPRESS groß druckt, dabei sein.

Cornel Wachter betont:„ „Was wir schaffen wollten und geschafft haben, ist ein buntes, positives kölsches Bild mit Ton, welches als Foto und später als Video in sozialen Netzwerken hell ins Gemüt der Kölschen strahlen soll.“ Auch ein Techniker der Halle, der sonst die „Lachende Kölnarena“ in Schwung gebracht hätte, habe sich total gefreut, dass endlich mal wieder Stimmung in der Bude ist.

„Wir Kölschen haben so viele Lieder, die uns die Seele stärken, hier soll eins auch diesen therapeutischen Wert entwickeln", hofft Wachter. Das Anti-Virus-gute-Laune-Lied soll nun viral gehen: Die meisten der 180 Leute sind schon dabei, Facebook. Instagram & Co mit Fotos und Songschnipseln zu füllen. Zudem wird Anfang Februar das Musikvideo, bearbeitet in den Tonstudios am Maarweg, auf Youtube gestellt.

Natürlich dankt Wachter auch denen, die das „große kölsche Rad gedreht haben, um die Aktion möglich zu machen, etwa Arena-Hausherr Stefan Löcher, die PSD Bank West und Hendrik Biergans von JTI“. (pm)

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