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Kommentar GeißbockheimZu früh gefreut? Der Streit geht für den FC in die Verlängerung

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Der Streit um den Ausbau des Geißbockheims beschäftigt Köln schon seit Jahren.

von Jan Wördenweber (jan)

Köln – Seit Jahren wird um die Ausbaupläne des 1. FC Köln gestritten, vor allem Umweltschützer sind dagegen. Nun sollen die Ratspolitiker am 18. Juni entscheiden, ob der FC in dem Naturschutzgebiet sein Trainingsgelände erweitern darf oder nicht. Kölns OB Henriette Reker hat dazu zwei Varianten zur Abstimmung vorgelegt (hier lesen Sie mehr). Eine Mehrheit im Rat ist aller Voraussicht nach für den Ausbau. Doch damit wird der Streit nicht beendet ein, meint unser Autor. Hier sein Kommentar:

In der oft eigenwilligen Fußballersprache würde es jetzt heißen: Der FC hat das Chancenplus auf seiner Seite.

1. FC Köln: Mehrheit im Rat für Ausbau im Grüngürtel 

Mit der Beschlussvorlage über die Ausbaupläne am Geißbockheim ist der Verein seinem Ziel einen wichtigen Schritt näher gekommen. Zumal es eine Mehrheit für die vom FC angestrebte Variante gibt, über die der Stadtrat im Juni entscheiden wird.

Alles zum Thema Henriette Reker

FC-Ausbaupläne am Geißbockheim: Kölns OB Reker ging 2019 auf Distanz

Taktik ist im Fußball wie in der Politik gefragt. Als die parteilose Henriette Reker im August 2019 auf Distanz zu den FC-Plänen gegangen war, jubelten die Grünen. Ihre anderen Unterstützer, allen voran die CDU, fühlten sich auf den Schlips getreten.

Indem die Ratsfraktionen nun über zwei Entscheidungs-Möglichkeiten abstimmen können, kommt die OB ohne großen Schaden aus der Nummer raus.

1. FC Köln: Ausbaugegner werden vor Gericht ziehen

Gibt es im Juni eine Mehrheit für die FC-Pläne, steht aber weiterhin in den Sternen, wann der erste Spatenstich im Grüngürtel erfolgt. Die Ausbaugegner wollen alle Klagemöglichkeiten ausschöpfen, am Ende werden Gerichte entscheiden. Der Streit um den geplanten Ausbau des Sportparks – er wird in die Verlängerung gehen.