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Eine der teuersten StraßenHorror-Szene in Köln: „Junkie spritzt Heroin in den Hals“

Ein Drogenabhängiger bekommt auf offener Straße eine Heroin-Spritze in den Hals.

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Ein Drogenabhängiger bekommt auf offener Straße eine Heroin-Spritze in den Hals. Ein Anwohner hat die Situation fotografiert, um die Lage im Veedel zu dokumentieren.

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Die Straße gehörte bis vor Kurzem mit zu den teuersten Wohnlagen in Köln – jetzt wird sie immer mehr zum Drogenhotspot. Ein Anwohner zeigt EXPRESS.de erschütternde Bilder.

Ein Anwohner der Antwerpener Straße am Friesenplatz schildert EXPRESS.de Szenen, die er mittlerweile fast täglich aus seinem eigenen Fenster beobachtet.

Der 34-Jährige wohnt seit circa sechs Jahren zur Miete in der Straße. Laut der Immobilien-Plattform „immowelt“ in den vergangenen Jahren eine der teuersten Wohnlagen der Stadt. Im Juni 2025 noch auf Platz 5. Doch aktuell taucht die Antwerpener Straße nicht mehr unter den Top 10 auf. Ob das am Umfeld liegt? Das kann man nur spekulieren, belegen lässt sich das nicht.

Lage in der Antwerpener Straße verschärft sich

Seine Bilder, ein erschütterndes Zeugnis für die Situation im Veedel. Zu sehen sind unter anderem zwei Männer. „Ein Junkie spritzt dem anderen Heroin in den Hals. Das war kurz vor 21 Uhr auf offener Straße“, schildert er.

Die Intensität habe im vergangenen Jahr massiv zugenommen, sagt er – und verlagere sich zunehmend vom Friesenplatz in die Seitenstraßen.

Crackpfeifen-Konsum sehe er inzwischen täglich. Offene Beine und einen insgesamt verschlechterten Zustand der Abhängigen habe er zuletzt ebenfalls häufiger bemerkt.

Besonders beunruhigend findet der 34-Jährige die Vorfälle im eigenen Haus: Die Metalltür zum Treppenhaus dürfe aus Brandschutzgründen nicht abgeschlossen werden – Abhängige nutzten das aus, um sich im Flur Crack zuzubereiten, besonders bei schlechtem Wetter.

Drogenalltag auf der Antwerpener Straße: Zwei Männer konsumieren Crack in einem Hauseingang.

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Drogenalltag auf der Antwerpener Straße: Zwei Männer konsumieren Crack in einem Hauseingang.

„Neulich war meine Schwester zu Besuch, mit ihrem Säugling, der ein paar Wochen alt ist. Beim Rausgehen wurde sie von drei Junkies im Flur empfangen“, erzählt er. Regelmäßig finde man zudem Fäkalien vor der Haustür.

Die Lage am Friesenplatz beschäftigt EXPRESS.de schon seit Monaten. Erst kürzlich hatten Anwohner aus der Gegend ähnliche Zustände geschildert: offener Drogenkonsum und Anpöbeleien.

Ordnungskräfte am Friesenplatz und zusätzliche Streifen

Auch die Stadt reagierte zuletzt mehrfach – mit verstärkten Ordnungskräften am Friesenplatz und zusätzlichen Streifen. Zudem hatte sich Oberbürgermeister Torsten Burmester bereits vor Ort ein Bild gemacht.

Trotz der Zustände will der 34-jährige Anwohner vorerst nicht wegziehen, erklärt er. Er wolle erst abwarten, ob das Suchthilfezentrum am Perlengraben Wirkung zeigt.

Das Suchthilfezentrum soll im August 2027 fertiggestellt werden und den Betrieb aufnehmen. Die Bürgerinitiative IG Pantaleonsviertel, die den Bau des Suchthilfezentrums an diesem Standort verhindern will, kritisiert die Maßnahme scharf.

Drogenkonsum in der Stadt – kennt ihr noch andere Brennpunkte in Köln? Hier schnell und einfach Infos, Fotos oder Videos hochladen.

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