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„Wenn du 2:0 oder 3:0 führst …“Mario Basler erklärt verrückten Deutschland-Plan

Mario Basler hat sich vor dem Deutschland-Spiel gegen Ecuador zum Thema Rotation geäußert. Dabei kam auch eine kuriose Idee auf. 

Die sportliche Bedeutung des letzten deutschen Vorrunden-Auftritts bei der WM 2026 hält sich in Grenzen, dennoch wird vor dem Spiel gegen Ecuador (25. Juni, 22 Uhr) mehr über das Personal diskutiert als bei den bisherigen Duellen.

Weil die DFB-Auswahl schon als Gruppensieger sicher weiter ist, wird unter Fans und Experten diskutiert: Sollte Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) bei seiner Startaufstellung gegen die Südamerikaner rotieren oder weitgehend seiner bisherigen Formation vertrauen?

Mario Basler gegen Rotation im letzten Vorrundenspiel der WM

Mario Basler (57) hatte eine klare Meinung und sagte in seinem Podcast „Basler Ballert“: „Du kannst nicht eine Mannschaft, die sich einspielen muss, auf einmal auseinanderreißen, bloß weil es um nichts mehr geht. Das macht ja auch was mit dir, wenn du auf einmal gegen Ecuador verlieren würdest.“

Der Ex-Nationalspieler wollte angesichts langer Pausen im bisherigen WM-Verlauf auch das Thema Belastungssteuerung nicht gelten lassen und wünschte sich, dass Nagelsmann für die erste Hälfte des dritten WM-Spiels die bestmögliche Elf auf den Rasen schickt.

„Das ist auch ein Zeichen an die anderen Mannschaften. Alle drei Spiele gewonnen, das ist wichtig. Und da gibt es nichts zu experimentieren“, legte er sich fest.

Sollte Deutschland anschließend auch sein Sechzehntelfinale gewinnen, könnte es mit der perfekten Bilanz von vier Siegen in ein mögliches Top-Duell gegen Top-Favorit Frankreich gehen.

Bühnenauftritt von Mario Basler.

Copyright: IMAGO / DiZ-PiX

Mario Basler hofft auf eine perfekte deutsche Vorrunden-Bilanz bei der WM.

Sollte es gegen die im Turnier bislang enttäuschenden Ecuadorianer schon früh im Spiel deutlich werden, legte Basler dem Bundestrainer aber einen verrückten Wechsel-Plan nahe: Nagelsmann könnte Ersatzkeeper Oliver Baumann (36) als „Joker“ etwas Einsatzzeit gewähren.

„Du kannst dem schon mal ein bisschen Spielpraxis geben oder kannst sagen: Neuer fängt an und wenn du 2:0 oder 3:0 vielleicht führst, lässt man Baumann die zweite Halbzeit spielen“, regte Basler eine Variante an, die es so bei einer deutschen Auswahl während einer Weltmeisterschaft noch nie gegeben hatte.

Die bosnischen Spieler jubeln gemeinsam in einer Spielertraube.
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