Mexikos Legende Guillermo Ochoa bekam unerwartet doch noch seinen WM-Einsatz. Damit setzte sein Nationaltrainer einen verrückten DFB-Plan von Mario Basler schon mal um.
Sieg fast nebensächlichMexiko-Trainer setzt Baslers verrückten DFB-Plan um

Mexikos Nationaltrainer Javier Aguirre (67) hatte die Fans von El Tri bitter enttäuscht, Torwart-Legende Guillermo Ochoa (40) im WM-Spiel gegen Tschechien (3:0) nicht von Beginn an aufzustellen.
In der Schlussphase erfüllte er den Wunsch der Anhängerinnen und Anhänger dann aber doch noch – und setzte damit einen verrückten DFB-Plan von Mario Basler (57) um!
WM 2026: Ochoa-Einwechslung frenetisch bejubelt
Ochoa ist eine wahre Institution in Mexikos Nationalmannschaft, absolvierte über 150 Länderspiele und war bei drei Weltmeisterschaften Stammtorhüter, stand zudem 2006 und 2010 im Kader (ohne Einsatz).
Vor der WM 2026 in den USA, Kanada und eben im eigenen Land war aber klar: Ochoa muss sich hinter dem neuen Stammtorhüter Raul Rangel (26) wieder als Nummer zwei einreihen.
Vor dem dritten und letzten Spiel in Gruppe A stand El Tri bereits als Gruppensieger fest, die mexikanischen Fans hofften deshalb darauf, dass Ochoa noch einmal zwischen den Pfosten stehen würde. In der Startaufstellung stand dann allerdings wieder Rangel.
Dann setzte Aguirre aber – natürlich ohne es zu wissen – einen verrückten Deutschland-Plan von Mario Basler um. Der 57-Jährige hatte in der neuesten Folge seines Podcasts „Basler ballert“ über das letzte Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador (Donnerstag, 22 Uhr) gesprochen.

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Mexikos Torwartlegende Guillermo Ochoa wurde gegen Tschechien in der Schlussphase für Raul Rangel eingewechselt.
Wie Mexiko steht auch die DFB-Elf vor der finalen Partie in Gruppe E als Tabellenerster fest und bereits im Sechzehntelfinale. Basler würde anstelle von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) zwar nicht in der Startelf rotieren. Einen verrückten Plan hätte er aber doch in der Tasche.
Oliver Baumann (36) ging lange davon aus, die WM 2026 als Stammtorhüter der DFB-Elf zu absolvieren. Aufgrund des spontanen Nationalmannschafts-Comebacks von Manuel Neuer (40) fand er sich kurz vor dem Turnier aber wieder nur in der zweiten Reihe wieder.
Basler würde Baumann gegen Ecuador zwar nicht von Beginn an bringen, sieht einen Einsatz als „Joker“ aber im Bereich des Möglichen an – unter einer bestimmten Bedingung!
„Du kannst dem schon mal ein bisschen Spielpraxis geben oder kannst sagen: Neuer fängt an und wenn du 2:0 oder 3:0 vielleicht führst, lässt man Baumann die zweite Halbzeit spielen“, regte Basler eine Variante an, die es so bei einer deutschen Auswahl während einer Weltmeisterschaft noch nie gegeben hatte.
Wie das funktioniert, zeigte Aguirre seinem deutschen Kollegen dann schon mal am frühen Donnerstagmorgen (deutscher Zeit). Mexiko führte bereits mit 2:0 gegen Tschechien, in der 78. Minute brandete im legendären Aztekenstadion dann großer Jubel auf.
Grund war aber kein weiteres Tor, sondern eine Entwicklung an der Seitenlinie: Guillermo Ochoa stand an der Seitenlinie für seine Einwechslung bereit! Der 40-Jährige bekam also doch noch seinen Einsatz bei der Heim-WM und konnte in der Nachspielzeit sogar noch den Treffer zum 3:0-Endstand auf dem Platz bejubeln.

