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„Wie soll das gehen?“Nach Patzer: TV-Experte zählt Urbig an

Aktualisiert

Hat Jonas Urbig das Zeug zum Bayern-Keeper Nummer eins? Sein Chefkritiker äußert sich.

Es war nicht der Tag des FC Bayern – und auch nicht der von Jonas Urbig. Am 19. Spieltag durfte der junge Keeper mal wieder das Tor des Rekordmeisters hüten.

Doch mit Urbig im Tor kassierten die Bayern ihre erste Niederlage der Bundesliga-Saison. Zu allem Überfluss unterlief dem Torhüter bei der 1:2-Pleite gegen den FC Augsburg auch noch ein Patzer.

Hamann: „Glaube nicht, dass Urbig bei Bayern die Nummer eins wird“

Zu seiner Bayern-Zukunft gibt es nach wie vor viele Fragezeichen. Wird Urbig wirklich Manuel Neuer als Nummer eins ablösen? Und falls das der Plan ist: Wann soll das passieren?

Einer, der von Beginn an skeptisch war, ist Dietmar Hamann. Schon bei Urbigs Wechsel vom 1. FC Köln nach München vor rund einem Jahr hatte der Sky-Experte Urbig die Rolle als Neuer-Nachfolger nicht zugetraut.

Seine Zweifel brachte Hamann nach dem Augsburg-Spiel nun erneut zum Ausdruck. „Wer kann Neuer ersetzen? Den kannst du nicht ersetzen“, stellte Hamann bei „Sky90“ zunächst klar: „Weil er einfach auch im hohen Alter noch wahnsinnig gut hält.“

Nach Neuers Karriereende, das unter Umständen schon im kommenden Sommer droht, bräuchten die Bayern „einen robusten Torhüter, auf den du dich verlassen kannst“, so der ehemalige Nationalspieler. „Vielleicht kann der Urbig das irgendwann. Aber ich habe Bedenken, dass er es nächste Saison schon könnte.“ Hamann ist sich sicher: „Diese Bedenken werden im Verein auch zum Teil geteilt.“

Für den TV-Experten bekommt Urbig einfach nicht genügend Spielzeit, um die Erfahrung zu sammeln, die es als Nummer eins bei den Bayern braucht. Eine Zwickmühle.

„Sollte Neuer weitermachen, dann hält Urbig nächste Saison wieder achtmal. Dann hat er zweieinhalb Jahre kaum gehalten“, so Hamann. „Wie soll das gehen?“ Für ihn ist deshalb klar: „Ich glaube nicht, dass Urbig bei den Bayern mal die Nummer eins werden wird.“

Seine Antwort auf die Torwatrfrage: „Ich hätte alles versucht, um Donnarumma zu holen.“ Dass der italienische Nationaltorwart Gianluigi Donnarumma, der im Sommer von Paris St. Germain zu Manchester City gewechselt war, nicht ganz günstig wäre, lässt Hamann nicht gelten. „Die Bayern haben für utopische Summen Verträge verlängert. Da sollte das Geld für Donnarumma da sein, denn das ist die wichtigste Position.“

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