Für den VfB Stuttgart ist es ein erfolgreicher Sonntag. Bei DAZN lässt VfB-Profi Deniz Undav dennoch seiner Wut freien Lauf.
Wut-Jubel nach TorVfB-Star rechnet knallhart ab: „Mund halten“

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Deniz Undav, hier mit Ermedin Demirovic, trat geladen uzm DZN-Interview an.
Aktualisiert
Deniz Undav war sauer – trotz des 3:0-Erfolgs seines VfB Stuttgart bei Borussia Mönchengladbach.
Am Sonntag kam der VfB-Angreifer in der 60. Minute aufs Feld. Nur kurz darauf, in der 74. Minute, hämmerte er den Ball zum 3:0-Endstand ins Netz. Aber der eigentliche Knaller war seine Geste beim Jubeln: eine klare Schweige-Ansage an seine Kritiker. Das berichtet „bild.de“. Direkt danach im „DAZN“-Interview teilte er der DFB-Star so richtig aus.
„Schlechtester Stürmer, der kann nichts“
Als er auf seine Jubelgeste angesprochen wurde, redete der 29-Jährige Klartext: „Ich war ja wieder der schlechte Stürmer nach zwei Spielen, in denen ich kein Tor gemacht habe.“ Die Vorwürfe seien direkt laut geworden, weil er einige Möglichkeiten vergeben hatte. „Aber ich frage mich immer, welcher Spieler macht jede Chance rein? Alle reden viel. Auch die Medien.“
DAZN-Moderator Lukas Schönmüller wollte wissen, ob ihn das ärgere, worauf Undav unmissverständlich antwortete: „Ja, voll.“
Zwar gab sich der Nationalspieler auch selbstkritisch und räumte ein: „Ich habe die Dinger nicht reingemacht, ich muss die Dinger reinmachen.“ Er stellte aber klar, dass man nicht immer Topleistung bringen kann.
Sein Frust war damit aber noch nicht vorbei: „Ich habe davor 10 oder 11 Tore gemacht, Bundesliga, Europa League und DFB-Pokal.“ Es sei nicht fair, ihn nach nur zwei Partien so anzugreifen. „Was ich seit November gemacht habe, weiß – glaube ich – jeder und dass man jetzt nach zwei Spielen so nervt von der Seite: Schlechtester Stürmer, der kann nichts und was weiß ich.“ An alle Kritiker richtete er eine deutliche Ansage: „Einfach mal den Mund halten und fertig.“
Woher kam dieser Ärger? Vor der Begegnung mit Gladbach hatte Undav in zwei aufeinanderfolgenden Spielen nicht getroffen. Seinen bis dato letzten Bundesliga-Treffer markierte er am 13. Januar beim 3:2-Sieg über Eintracht Frankfurt. Anschließend ging er sowohl im Ligaspiel gegen Union Berlin als auch am Donnerstag beim 0:2 in der Europa League gegen AS Rom leer aus.
Dieser Gefühlsausbruch im TV war anscheinend alles, was der Angreifer loswerden wollte. Denn danach verweigerte er in der Mixed Zone weitere Interviews. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

