Sollte die deutsche Nationalmannschaft die WM in den USA wegen Donald Trump boykottieren? DFB-Kapitän Joshua Kimmich hat sich nun dazu geäußert.
WM-Boykott wegen Trump?Klare Kimmich-Ansage: „Ich nehme nicht mehr teil an ...“
Aktualisiert
Ein Riesen-Aufruhr um die Fußball-WM 2026! Weil die USA (neben Mexiko und Kanada) als Co-Gastgeber auftreten, werden in Deutschland Forderungen nach einem Boykott laut.
Schuld daran ist die Politik von US-Präsident Donald Trump, der mit seinen Drohungen gegen Grönland weltweit für Entsetzen gesorgt hat. Jetzt hat sich Nationalspieler Joshua Kimmich zu der explosiven Debatte geäußert, direkt nach dem Champions-League-Auftritt des FC Bayern gegen Union Saint-Gilloise (2:0).
Joshua Kimmich reagiert auf Forderungen zu WM-Boykott
Offenbar hat der 30-Jährige von den Politik-Debatten im Fußball die Schnauze voll. „Ich nehme nicht mehr teil an der politischen Diskussion“, stellte Kimmich klipp und klar fest.
Es sei „nicht zielführend“, wenn Fußballprofis sich zu intensiv politisch einmischen, so seine Meinung. Ein deutlicher Verweis auf die letzte WM in Katar: Damals überlagerten die Menschenrechts-Debatten den Sport vollständig und waren eine schwere Hypothek für die DFB-Elf. Das berichtet „Sport1.
Man hatte sich nach den Katar-Erlebnissen eigentlich vorgenommen, den Sport wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Kimmich gestand zwar ein: „Natürlich ist es bis zu einem gewissen Punkt auch unsere Verantwortung, sich bis zu einem Punkt zu äußern“.
Die Zuständigkeit gab er aber sofort ab: „Aber ich glaube, da haben wir andere Menschen in Deutschland und beim DFB, die sich da besser auskennen und sich dazu äußern sollten.“ Der DFB seinerseits schweigt bisher zu einer SID-Anfrage über einen möglichen WM-Boykott.
Die Drohung mit Strafzöllen gegen Europa kassierte er ebenfalls wieder ein. Davor hatte er immer wieder unterstrichen, dass die USA die Insel aus Sicherheitsinteressen für sich beanspruchen wollten. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.


