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Hat er nichts gelernt?Djokovic schrammt haarscharf an Disqualifikation vorbei

Aktualisiert

Riesiges Glück für den Tennis-Star in Australien! Dabei sollte gerade Novak Djokovic es besser wissen.

Was hat sich Novak Djokovic (38) denn dabei gedacht? Die Tennis-Legende hat ihren elften Titel bei den Australian Open im Visier.

Djokovics großer Traum vom Triumph wäre aber fast zerplatzt. Und das nicht wegen einer sportlichen Pleite, sondern aufgrund eines kurzen, aber heftigen Gefühlsausbruchs während der Partie gegen den Holländer Botic van der Zandschulp (30).

Djokovic schon einmal wegen Frust-Schlag disqualifiziert

Das war knapp – und völlig unnötig! Im Verlauf des zweiten Satzes verlor der Serbe kurz die Beherrschung und pfefferte einen Ball voller Frust weg. Die Filzkugel flog um einige Zentimeter an einem Ballmädchen vorbei, das am Netzrand hockte.

TV-Aufnahmen machten deutlich, mit welcher enormen Geschwindigkeit der Ball an dem Kind vorbeiflog. „Oh mein Gott“, sagte der geschockte englischsprachige Kommentator bei Eurosport International. „Das war so nah dran an einer Disqualifikation.“ In der Tat wären das Match und das Turnier für Djokovic ziemlich sicher vorbei gewesen, hätte er das Ballkind mit dem Ball erwischt. 

Er sollte es eigentlich besser wissen ... Die Aktion rief nämlich sofort Parallelen zu den US Open 2020 auf den Plan. Damals wurde Djokovic aus dem Wettbewerb genommen, nachdem er in der Begegnung mit Pablo Carreño Busta ebenfalls aus Frust versehentlich eine Linienrichterin abgeschossen hatte. Diesmal kam er mit einem blauen Auge davon.

Nach dem Match gab sich der 38-Jährige bei der Pressekonferenz reumütig, wie „bild.de“ berichtet: „Es war ein Fehler, das war nicht nötig. Das geschah in der Hitze des Gefechts.“ Er ergänzte: „Es tut mir leid, dass ich dem Ballkind oder anderen Personen Unannehmlichkeiten bereitet habe“.

Nach 2 Stunden und 44 Minuten konnte er nach dem selbst verschuldeten Schreckmoment einen umkämpften 6:3, 6:4, 7:6 (7:4)-Sieg bejubeln. Speziell im dritten Satz musste der zehnfache Champion ordentlich ackern und konnte sich erst im Tiebreak durchsetzen.

Dieser Triumph war gleichzeitig sein 400. bei einem Grand-Slam-Turnier – eine Wahnsinns-Bestmarke! In der kommenden Runde wartet am Montag das tschechische Talent Jakub Mensik (20). (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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