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Radikaler PlanJungbauer (22) will mit 160 Kühen auswandern

Junger Bauer springt auf Feld mit Kühen

Tjerk überlegt Auswanderung, Kühe brauchen mehr Platz (Symbolbild).

Ein junger Bauer hat die Nase voll von den Regeln!

Ein irrer Plan sorgt für Wirbel! Tjark Dijkshoorn (22), ein Bauer aus dem niederländischen Duifpolder, erwägt ernsthaft, sein Heimatland zu verlassen. In vierter Generation bewirtschaftet der junge Mann einen 70 Hektar großen Betrieb. Doch seine Geduld scheint am Ende. Der Grund dafür sind harte landwirtschaftliche Auflagen, die ihm das Geschäft vermiesen.

Seine Zukunft hängt an einer Bedingung: ob er zusätzliche Flächen für sein Vieh erhält. Sollte das nicht gelingen, packt er seine Koffer. Und das nicht ohne Anhang! „Wenn ich gehe, nehme ich alle Kühe und Maschinen mit“, stellt der Landwirt gegenüber dem niederländischen Blatt „AD“ klar. Das sind immerhin 120 Milchkühe sowie 40 Jungtiere. Sein Ziel für ein neues Leben ist Südfrankreich. „Ich habe dort ein Praktikum gemacht und hatte dort eine tolle Zeit“, schwärmt Dijkshoorn. Das berichtet „FOCUS online“.

Die Reaktionen aus seinem Umfeld fallen deutlich aus. „Alle sagen: Du bist verrückt zu gehen“, gibt der 22-Jährige wieder. Eine besonders knifflige Wahl steht für seine Eltern an: Folgen sie ihrem Sohn mitsamt der kompletten Herde oder verbleiben sie in ihrer Heimat?

Der Anstoß für diese Überlegungen zum Wegzug ist der Pakt „Stappen naar een dierwaardige veehouderij“. Laut dem „DGS Magazin“ sieht dieser unter anderem vor, dass Rinder ab 2030 eine größere Liegefläche haben müssen. Zusätzlich werden ab 2028 und 2030 die Vorgaben für den Zugang zu Wasser und Futter verschärft. All das verursacht enorme Ausgaben. Wie das „Bayerische Landwirtschaftliche Wochenblatt“ meldet, wird der Bau von Ställen zunehmend kostspieliger. Für das Jahr 2025 rechnete man in Bayern beispielsweise mit Kosten von durchschnittlich 820 Euro pro Quadratmeter. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.