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Brutale Fan-KrawalleEuropa-League-Spiel eskaliert komplett

Ein maskierter Fan von Genk schlägt mit einer Eisenstange nach einem Polizisten.

Zwischen den Fans und der Polizei in Utrecht gab es am Donnerstag heftige Ausschreitungen.

Tumulte und Gewalt! Spiel in Utrecht von Krawallen überschattet.

Ein echter Eklat im Rahmen der Europa League! Das Match des 7. Spieltags zwischen dem FC Utrecht und KRC Genk wurde am Donnerstagabend von wüsten Ausschreitungen überschattet.

Die Konfrontation zwischen den angereisten Fans der Gäste und der Polizei lief dermaßen aus dem Ruder, dass die Partie erst mit fast einer Stunde Verspätung beginnen konnte. Zum Schluss wurde der komplette Gästebereich geräumt!

Polizei räumt Gästeblock nach Ausschreitungen in Utrecht

Der Grund für die Eskalation: Anscheinend verschafften sich etliche Fans von Genk ohne Tickets Zutritt zum Gästesektor. Die Gewalt brach aus, als holländische Einsatzkräfte anschließend den Block betraten, um die Situation zu deeskalieren.

Es kam zu wilden Prügeleien auf den Tribünen, nachdem die Polizisten Pfefferspray eingesetzt hatten. Berichten zufolge attackierten manche Anhänger die Beamten sogar mit Eisenstangen. Das berichtet „Bild“.

Aber die chaotischen Szenen beschränkten sich nicht auf das Stadion. Draußen war die Stimmung ebenfalls extrem aufgeheizt. Vielen Anhängern von Racing Genk wurde der Einlass von den Ordnungskräften verweigert, sodass sie es nicht ins Innere schafften. Einige der Fans steckten während der eskalierenden Lage sogar noch in ihren Bussen fest und erhielten die Anweisung, nicht auszusteigen. Die Polizei war mit einer riesigen Anzahl an Kräften vor Ort.

Das Spiel wurde letztendlich erst um 21.53 Uhr gestartet – und das unter wirklich seltsamen Bedingungen. Genk war gezwungen, ohne jeglichen Support der eigenen Anhänger anzutreten, denn der Gästebereich war vollkommen leer. Was für ein trauriger Abend!

Der Sport geriet durch die Krawalle und den riesigen Polizeieinsatz völlig in den Hintergrund. Es steht noch nicht fest, ob die beteiligten Anhänger oder die Klubs mit Strafen rechnen müssen. Aus sportlicher Sicht besitzt Genk nach wie vor gute Aussichten auf die Runde der letzten Sechzehn. Für Utrecht ist der Zug in Richtung Play-offs hingegen abgefahren. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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