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Havarie auf dem RheinLeck in Sandfrachter – Bergung erst in den kommenden Tagen

Der havarierte Frachter unter niederländischer Flagge im Rhein bei Köln-Porz.

Copyright: EXPRESS-Leserreporterin Marie-Dolimah Mikus

Der havarierte Frachter unter niederländischer Flagge im Rhein bei Köln-Porz.

Aktualisiert

Auf dem Kölner Rhein ist es am Samstag zu einer Schiffshavarie gekommen. Ein Frachtschiff unter niederländischer Flagge ist im Bereich Ensen Westhoven auf Grund gelaufen.

Schiffshavarie auf dem Rhein! Am Samstagnachmittag (24. Januar 2026) ist ein 85 Meter langer Sandfrachter unter niederländischer Flagge bei Köln-Porz (Rheinkilometer 681) leckgschlagen.

Der Frachter hatte circa 1300 Tonnen Sand geladen. Um die Fahrrinne des Rheins nicht zu blockieren, setzte der Kapitän das Schiff auf eine linksrheinische Sandbank.

Schiff auf Rhein bei Köln havariert

„Bei Eintreffen des Rettungs- und des Löschbootes der Kölner Feuerwehr hatte das Schiff bereits einen erheblich größeren Tiefgang am Bug – sofort wurde das Löschboot Bonn zur Unterstützung angefordert“, teilte die Feuerwehr mit. 

Im Schiff standen die Bugkajüte und die angrenzenden Räume rund 2,5 Meter unter Wasser. Durch den Einsatz der Pumpen des Bonner und des Kölner Löschbootes konnte der Wasserstand stabilisiert und leicht gesenkt werden. In der Spitze wurden von beiden Booten über 10.000 Liter Wasser je Minute aus dem Schiff gepumpt.

Schließlich wurden zusätzlich durch ein Baggerschiff 500 Tonnen Sand aus dem vorderen Teil des Schiffes entladen.

Aufgrund des erkennbaren großen Lecks konnte das Schiff nicht ohne große Risiken in einen Hafen oder eine Werft abgeschleppt werden. Daher wurde der Frachter in Richtung des linksrheinischen Ufers in ganzer Länge im Flachwasser auf Grund gesetzt. Die Bergung des Frachters soll in den nächsten Tagen durch Spezialfirmen erfolgen. Der Sandfrachter war von Köln gestartet und in Richtung Venlo unterwegs.  (mg)

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