Der Olympia-Arbeitstag von ZDF-Moderator Jochen Breyer startete mit gleich mehreren Enttäuschungen und hielt zu allem Überfluss auch keine Aussicht auf Besserung bereit.
ZDF-Moderator bitter enttäuschtJochen Breyer: „Bricht mir wirklich das Herz“
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Entspannt in den Olympia-Spätdienst starten? Von wegen!
ZDF-Moderator Jochen Breyer (43) übernahm am späten Dienstagnachmittag (18. Februar 2026) für den zweiten Teil der langen Live-Sendestrecke rund um die Olympischen Winterspiele von Katrin Müller-Hohenstein (60). Zu Beginn seiner Schicht hatte sich beim ZDF-Mann allerdings schon eine ganze Menge Ballast angesammelt.
Jochen Breyer schon vor seinem ZDF-Arbeitstag gestresst
Für Breyer als Zuschauer hätte es ein entspannter Start in den Olympia-Tag werden können: Deutsche Medaillen-Chancen im Ski-Slalom der Frauen und der weiblichen Biathlon-Staffel, dazu die vermeintlich durchaus lösbare Viertelfinal-Aufgabe der deutschen Eishockey-Männer gegen die Slowakei.
Im Laufe des Tages verfinsterte sich die Laune deutscher Olympia-Fans zunehmend. Zunächst hatte das Skilanglauf-Duo Laura Gimmler (28) und Coletta Rydzek (32) noch Bronze im Teamsprint gewonnen, danach gingen die guten Aussichten allerdings den Bach runter.
Aus im Eishockey, wieder entscheidende Schießfehler im Biathlon – und dann noch das Drama um Lena Dürr (34)! Zur Halbzeit lag sie beim Slalom wie schon im Riesenslalom auf einem starken zweiten Platz, durfte von der Medaille träumen. Doch es folgte ein fataler Bock.
Dürr fädelte bei ihrem zweiten Lauf schon am allerersten Tor ein, ihr Medaillen-Rennen war beendet, bevor sie überhaupt richtig Tempo aufgenommen hatte. Eine „Katastrophe“ und der „worst case“ sei das, sagte Dürr über ihre Zwei-Sekunden-Irrfahrt: „Aber so ist es jetzt.“

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Jochen Breyer führte am Mittwoch (18. Februar 2026) durch die zweite Hälfte des Olympia-Tages im ZDF.
Zu Beginn ihrer Übergabe an Breyer musste Müller-Hohenstein auch unter diesem Eindruck erst einmal tief durchatmen, sagte dann: „Das war wirklich ein aufregender, ein anstrengender Vormittag, Mittag und früher Nachmittag.“
Breyer, der sich auch noch an Dürrs Olympia-Drama 2022 im Slalom von Peking erinnern konnte, entgegnete: „Ja – und es war auch hart, zuzuschauen. Lena Dürr: Das bricht mir wirklich das Herz.“ Auch der erneute Biathlon-Patzer von Franziska Preuß (31) setzte ihm zu: „Man leidet auch hier aus der Distanz so sehr mit. Es ist hart!“
Hoffnung auf Besserung konnte Müller-Hohenstein ihrem Kollegen auch nicht machen: Ein ungewöhnlich ereignisarmer Olympia-Zeitplan hielt für den restlichen Tag nur noch die Medaillen-Entscheidungen im Shorttrack bereit – komplett ohne deutsche Beteiligung.


