Bei den Olympischen Winterspielen geben sich nicht nur die Wintersport-Stars die Klinke in die Hand. Auch Fußball-Trainer Jürgen Klopp war jetzt zu Besuch – nachdem ihn ein Ex-Biathlet jahrelang überredet hat.
Olympia-BesuchWintersport-Legende baggerte „seit drei Jahren“ an Klopp
Jürgen Klopp, in seiner Rolle als „Global Head of Soccer“ bei Red Bull, ist momentan auf einer Olympia-Reise im Norden von Italien unterwegs.
Die Trainer-Legende war am Dienstag (17. Februar 2026) beim Wettkampf der Herren-Staffeln in Antholz zu Gast. Und dort wartete ein absoluter Kenner auf ihn.
Olympia 2026: Jürgen Klopp zu Besuch
Kein Geringerer als die Biathlon-Ikone Ole Einar Björndalen stand ihm zur Seite. Das Duo beobachtete den Wettkampf zusammen unmittelbar neben der Loipe.
Vom ehemaligen Wintersport-Profi bekam der Fußball-Experte jede Einzelheit erläutert, zitterte am Schießstand mit und erhielt dann eine spezielle Auszeichnung: Klopp durfte vor dem finalen Umlauf die Glocke schlagen! Das berichtet „Bild“.
Björndalen war von dem prominenten Gast total angetan. „Es war großartig“, schwärmte er. „Seit drei Jahren versuche ich ihn schon zu einem Biathlon-Rennen zu bekommen, aber er ist super beschäftigt.“
Aber dann kam die plötzliche Kehrtwende: „Eine Woche vor den Olympischen Spielen, schrieb er mir und sagte: ‚Oh, vielleicht habe ich doch Zeit für die Olympischen Spiele.‘“ Anschließend wurde alles in die Wege geleitet. Björndalen war happy, dass Klopp es einrichten konnte und obendrein seinen Sohn dabeihatte.
Die zwei Sport-Ikonen sind schon seit 2019 miteinander bekannt. Seinerzeit stattete Björndalen dem erklärten Biathlon-Anhänger Klopp einen Besuch beim FC Liverpool ab. Für Klopp war dies die Premiere, ein solches Rennen live vor Ort mitzuerleben. Björndalen erläuterte: „Ich habe versucht, ihm zu erklären, wie Biathlon funktioniert und welche Vorteile die einzelnen Athleten haben. Damit er weiß, worauf er achten muss.“
Einen kleinen Dämpfer musste Klopp an diesem Tag jedoch hinnehmen. Das deutsche Team zeigte eine schwache Vorstellung und kam mit mehr als einer Minute Abstand zu den triumphierenden Franzosen lediglich auf Rang vier. Laut Björndalen war Klopp „wirklich traurig, dass Deutschland es nicht aufs Podium geschafft hat.“ Er persönlich hatte den dritten Rang für die deutsche Mannschaft erwartet.
Aber die nächste Gelegenheit lässt nicht lange auf sich warten. Wenn um 14.45 Uhr die Staffel der Damen startet, werden Klopp und Björndalen erneut zusammen zusehen. Der Norweger zeigt sich zuversichtlich: „Ich drücke die Daumen, dass sie das Podium erreichen. Bronze oder vielleicht sogar Silber ist drin. Sie haben sehr gute Schützinnen.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.


