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Mega-DramaAuf Platz zwei liegend: Dürr schmeißt Medaille am 1. Tor weg

Lena Dürr steht ratlos auf der Strecke.

Copyright: AFP

Lena Dürr fädelte bei Olympia 2026 im zweiten Durchgang auf Platz zwei liegend direkt am 1. Tor ein.

Aktualisiert

Was für ein Drama: Lena Dürr hatte eine Olympia-Medaille fast schon sicher – fädelte im 1. Tor aber ein! Der Traum war jäh geplatzt.

Was für ein unglaubliches Drama! Lena Dürr (34) ging beim Olympia-Slalom in Cortina d’Ampezzo auf Rang zwei in den zweiten Durchgang, hatte eine Medaille also in der eigenen Hand.

Aber ihr Medaillen-Traum endete schnell – schon am 1. Tor! Als vorletzte Läuferin ging die Deutsche aus dem Starthaus und musste ihre Fahrt direkt nach Tor Nummer eins beenden. Die gebürtige Münchnerin hatte eingefädelt und konnte es selbst kaum glauben.

Olympia 2026: Lena Dürr scheitert dramatisch

Kurz vor ihrem Start im zweiten Durchgang sagte ZDF-Moderator Julius Hilfenhaus (50) noch voller Hoffnung: „Ich wünsche ihr so, dass es heute funktioniert. Dass sie sich heute belohnen kann. Sie ist 34, nochmal Olympia in vier Jahren ist nicht wahrscheinlich. Lena Dürr hat jetzt die Chance! Lena, greif zu!“

Auch Experte Marco Büchel (54) sprach noch ein motivierendes „Auf geht’s, komm“ ins Mikrofon. Kurz nach diesem Kommentar war es aber auch schon passiert – und niemand wollte seinen Augen trauen.

„Nein, das darf nicht wahr sein!“, schrie Büchel. Holfenhaus brüllte hinterher: „Eingefädelt im allerersten Tor! Oh Gott!“ Büchel wusste gar nicht, wie ihm geschah und wiederholte sich einfach nur: „Das darf nicht wahr sein! So Sachen passieren immer wieder. Aber nicht heute!“

Zur ersten Wiederholung sagte Büchel: „Sie geht raus, setzte den Schwung an: Zack! Aaaah! Mein Gott, wie gerne würde ich jetzt fluchen. Das kann im Training mal passieren, alles gut. Vielleicht auch mal in einem Weltcuprennen, aber nicht heute!“

Emma Aicher, die bereits im Ziel war und keine Chancen auf eine Medaille hatte, schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Genau wie die zu der Zeit Erstplatzierte Camille Rast (holte am Ende Silber).

Dürr fuhr schnell runter ins Ziel und verschwand dann ganz schnell im Bereich für die Athletinnen. Der Frust und die Enttäuschung saßen verständlicherweise ganz, ganz tief. „Sie will jetzt natürlich nur alleine sein. Wie bitter ist das?!“, sagte Hilfenhaus noch.

Nach dem Rennen wurde Büchel von Kommentatorin Amelie Stiefvatter (35) gefragt, wie Dürr diesen schweren Rückschlag nun verarbeiten könne. „Nur die Zeit heilt alle Wunden. Sie und Olympia – das ist offensichtlich keine Happy-End-Geschichte. Wir alle hätten ihr das so von Herzen gegönnt“, antwortete er.

Das Dürr-Drama erinnerte Ski-Fans an die Olympischen Winterspiele 1988 in Calgaray. Damals ging Markus Wasmeier als großer Favorit in den Super-G – und fädelte auch am 1. Tor ein. Immerhin: Bei den folgenden Winterspielen gewann er dann zweimal Gold.

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