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„Im Ruhm gesonnt“Presse zerreißt Olympiasieger nach Pleite gegen Deutschland

Niklas Edin ruft seinen Teamkollegen beim Spiel gegen Deutschland etwas zu.

Copyright: IMAGO/TT

Auch das Schreien half nichts: Niklas Edin und Schweden haben keine Chance mehr auf das Halbfinale.

Die deutschen Curler besiegeln bei Olympia das Aus von Schweden. In dem skandinavischen Land ist die Presse außer sich.

Deutschlands Curler haben bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortiuna für eine Überraschung gesorgt und die schwedischen Mit-Favoriten aus dem Wettbewerb befördert.

Der Halbfinal-Traum der amtierenden Olympiasieger ist nach der herben 3:7-Pleite gegen die junge deutsche Mannschaft ausgeträumt. Mit einer katastrophalen Bilanz von lediglich einem Sieg bei fünf Niederlagen in der Vorrunde ist das vorzeitige Ausscheiden schon jetzt bittere Realität.

Schweden verliert gegen Deutschland: „Seltsam“

In Schweden ist man fassungslos über diese Vorstellung. Die Medien sprechen von einem handfesten „Olympia-Fiasko“. Das berichtet „SPORT1“.

Das Boulevardblatt „Aftonbladet“ warf der Mannschaft vor, sich zu ausgiebig „im Ruhm der Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und der Olympischen Spiele gesonnt“ zu haben. Nach diesem Desaster sei nun „alles stockdunkel“.

Das Team rund um Top-Spieler Niklas Edin, das im November 2025 noch den Europameistertitel geholt hatte, wirkt wie ausgewechselt. Ein Patzer nach dem anderen sorgte bei den schwedischen TV-Kommentatoren für ungläubiges Staunen.

„Das ist nicht einmal knapp. Man erkennt das Team nicht wieder“, urteilte Kommentator Niklas Nord. Besonders deutliche Worte findet die Expertin Eva Lund, die selbst zweifache Goldmedaillengewinnerin bei Olympia ist. „Es ist schmerzhaft, dieses Fiasko mit anzusehen“, lautete ihr Kommentar zum Auftritt. „Es läuft überhaupt nichts richtig. Das ist sehr seltsam.“ 

Selbst im Team macht sich Katerstimmung breit. Curler Christoffer Sundgren räumte ein, dass die miserable Form nicht völlig überraschend kam. „Es ist klar, dass das noch eine ganze Weile hängenbleiben wird“, sagte er und meinte, die Darbietung sei „symptomatisch für die gesamte Saison“ gewesen. Das angestrebte Level habe man schlichtweg nicht erreicht.

Auf die siebenfachen Weltmeister warten in Cortina d’Ampezzo jetzt nur noch drei Partien ohne sportliche Relevanz, die erste davon schon am frühen Dienstagmorgen gegen die Schweiz.

Ganz anders stellt sich die Situation für die deutschen Curler dar: Ihre Aussichten auf den Einzug ins Halbfinale sind weiterhin exzellent. Am Dienstag steht erst das Duell mit Tschechien an (ab 9.05 Uhr), und am Abend fordert der aktuelle Tabellenführer aus der Schweiz die Deutschen heraus. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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