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Heftiger Wind und SchneefallGold-Entscheidung bei Olympia wetterbedingt verschoben

Aktualisiert

Widrige Bedingungen auf der Anlage haben am Montag für die Verschiebung der Medaillen-Entscheidung im Ski-Freestyle gesorgt.

Schnee-Alarm bei den Olympischen Winterspielen! Was auf den ersten Blick seltsam klingt, versteht sich bei genauerem Hinsehen von selbst: Die vielen Outdoor-Sportarten bei Olympia sind abhängig von den Wetterverhältnissen. Wind und starker Schneefall können je nach Disziplin zu entscheidenden Problemen führen.

Betroffen vom rauen Winterwetter war am Montag (16. Februar 2026) auch eine geplante Medaillen-Entscheidung, die zunächst mal um anderthalb Stunden nach hinten verschoben wurde.

Olympia-Finale im Big Air der Frauen verschoben

Das Big-Air-Finale im Ski-Freestyle der Frauen hätte eigentlich um 19.30 Uhr beginnen sollen, die Olympia-Veranstalter schoben den erwarteten Start aber vorläufig auf 21 Uhr – zogen ihn später wieder etwas vor auf 20.45 Uhr.

Als die TV-Übertragung vor dem eigentlichen Start der Medaillen-Entscheidung begann, war das dichte Schneetreiben im Livigno Snow Park deutlich zu erkennen. Weil zusätzlich ein starker Wind herrschte, mussten sich die Athletinnen um Ski-Star Eileen Gu (22) gedulden.

„Es sieht nicht nur nicht ganz so gut aus, sondern es sieht sogar relativ schlecht aus“, sagte Experte David Zehentner im Livestream von ARD und ZDF über die Bedingungen: „Das Problem ist nicht unbedingt der Schnee, sondern der Wind. Das ist tödlich bei unserer Sportart.“

Bei Sprüngen von bis zu 30 Metern sind stabile Bedingungen für die Sicherheit der Teilnehmerinnen unerlässlich, entsprechend wartete die Jury zunächst bis 19.30 Uhr ab, ehe sie sich vor Eröffnung des Olympia-Finals für die Verschiebung entschied.

Die Bedingungen vor Ort besserten sich immerhin mit der Zeit und ließen auf die Durchführung des Wettbewerbs noch am Abend hoffen. Viele Helferinnen und Helfer präparierten in der Zwischenzeit mit Schneeschaufeln und Laubbläsern die Anlage.

Für die Athletinnen geht es im Big Air darum, nach einem Sprung über eine große Rampe in der Luft Tricks zu zeigen und dann sicher zu landen. Für die Punktevergabe werden unter anderem der Schwierigkeitsgrad, die saubere Ausführung, die Höhe und die Landung berücksichtigt. (mit dpa)

Minerva Hase und Nikita Volodin gemeinsam auf dem Eis.

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