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Ihr geheimes Krebs-DramaSki-Star Shiffrin spricht erstmals über die Erkrankung ihrer Mutter

Ski-Weltcup in Hafjell

Copyright: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

Mikaela Shiffrin (l) und ihre Mutter Eileen.

Ski-Ass Mikaela Shiffrin (31) trug eine schwere Bürde während der abgelaufenen Olympia-Saison. Sie enthüllte nun zum ersten Mal, dass bei ihrer Mutter Eileen (66) im Vorjahr bei einer Vorsorge-Darmspiegelung ein Tumor gefunden wurde.

„Wir wollten zu Saisonbeginn nicht wirklich über Deinen Krebs und Deine Behandlungen sprechen, aber viele Menschen im Weltcup-Zirkus haben mitbekommen, dass Du nicht da warst“, sagte Mikaela Shiffrin im Zwiegespräch mit ihrer Mutter im Podcast „What's the point“.

Die Krebs-Diagnose stellte alles auf den Kopf

Infolge der Krebserkrankung versäumte Eileen Shiffrin die Vorbereitung ihrer Tochter auf die Saison und den Auftakt zum Weltcup – eine absolute Premiere. „Die Vorbereitung auf die Olympia-Saison war enorm anders. Es war das erste Mal, dass Du nicht dabei warst zum Beginn der Rennsaison“, so die Olympiasiegerin. Aber ihr war bewusst: „Du hast Dich mein ganzes Leben um mich gekümmert. Und Du musstest Dich wirklich, wirklich um Dich selbst kümmern.“

Um das Fehlen ihrer Mutter, die zugleich ihre Trainerin war, zu rechtfertigen, griff die Rekord-Weltcupsiegerin zu einer Ausrede. Sie gab an, ihre Mutter sei mit der Einrichtung eines neu erworbenen Hauses beschäftigt. „Ist das glaubhaft?“, äußerte sie im Podcast ihre damaligen Bedenken. „Die Leute schienen es geglaubt zu haben. Es war fast, wie es zu verstecken, aber man möchte nicht wirklich, dass sie darüber reden.“

„Eine höhere Stufe erreichen“

Für Shiffrin war es eine komplett neue Erfahrung, ohne ihre wichtigste Bezugsperson in die Wettkampfzeit zu gehen. „Als ich in die Saison gegangen bin, dachte ich mir: Okay, du musst eine höhere Stufe erreichen, weil du ohne sie auskommen musst“, schilderte die Ausnahme-Sportlerin, wie die dpa berichtet.

Sie beabsichtigte nicht, ihre Ängste als Vorwand zu nutzen. „Ich wollte nicht über meine Befürchtungen für die Olympia-Saison sprechen“, gestand Mikaela Shiffrin. Zum Abschluss einer aufreibenden Saison holte sie nicht nur olympisches Gold, sondern sicherte sich auch zum sechsten Mal den Gesamtweltcup.

Wichtiger Aufruf zur Vorsorge

Im Podcast sendete Mutter Eileen einen dringlichen Aufruf an alle, Vorsorgetermine ernsthaft wahrzunehmen. „Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig es ist, Mammografie zu machen, Darmspiegelungen“, stellte sie klar. Sie selbst hätte ihren eigenen Termin beinahe aufgeschoben, weil sie sich für zu beschäftigt hielt. „Aber ich habe es getan und es war das Letzte, was ich erwartet hatte“, sagte Eileen Shiffrin über die Diagnose. Zu ihrem derzeitigen Gesundheitszustand gab sie keine Auskunft. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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