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Doping-Hammer um Gold-HeldinLangläuferin Victoria Carl für 18 Monate gesperrt

Victoria Carl

Copyright: Hendrik Schmidt/dpa

Es gibt Neuigkeiten zur Sperre von Victoria Carl. (Archivbild)

Harte Strafe für Deutschlands Langlauf-Star. Nach einem positiven Test ist Victoria Carl lange raus.

Eine bittere Nachricht für den deutschen Wintersport! Die Langlauf-Olympiasiegerin Victoria Carl (30) wurde wegen eines positiven Dopingbefundes für eine Dauer von 18 Monaten suspendiert. Diese Entscheidung gab die Nationale Anti-Doping-Agentur (Nada) bekannt, wie die dpa meldet. Bei der Athletin wurde im Frühjahr 2025 bei einer Trainingskontrolle der verbotene Wirkstoff Clenbuterol nachgewiesen. Dieses Präparat kommt hauptsächlich bei der Therapie von Asthma und anderen Leiden der Atemwege zum Einsatz.

Carl verpasste Olympia – aber es gibt noch Hoffnung

Laut den Angaben der Nada gilt die Sperre bis zum 25. November 2026. Ihre bereits im Mai 2025 begonnene vorläufige Suspendierung wird dabei berücksichtigt. Aus diesem Grund fehlte Carl bei den Olympischen Winterspielen in Italien. Diese Entscheidung eröffnet ihr jedoch die Möglichkeit, zur Weltmeisterschafts-Saison 2026/27 ein Comeback zu feiern.

Die Entscheidung ist allerdings noch nicht endgültig. Victoria Carl selbst, der Ski-Weltverband Fis sowie die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) haben die Option, vor dem internationalen Sportgerichtshof Cas Berufung einzulegen.

Zu dem Geschehen äußerte sich Carl bereits im Sommer 2025: „Ich war krank, hatte starke Hustenanfälle und habe das Medikament auf ärztliche Anweisung genommen. Ich habe alles offengelegt - mir war nicht bewusst, dass ein verbotener Wirkstoff enthalten ist.“ Ursprünglich hatte die Nada im September davor eine zweijährige Sperre gefordert.

Teamchef zollt ihr riesigen Respekt

In Italien gab es für die deutschen Langläuferinnen auch ohne ihre Top-Athletin eine Medaille. Carl hatte 2022 in China Gold im Team-Sprint und Silber in der Staffel geholt. Ihre Kolleginnen Coletta Rydzek und Laura Gimmler sicherten sich im Team-Sprint die Bronzemedaille.

Vor den Winterspielen war Carl per Video mit der Mannschaft verbunden. Die Sportlerin aus Thüringen absolvierte ihr Training zu Hause. Teamchef Peter Schlickenrieder (56) zeigte sich beim Höhepunkt der Saison tief beeindruckt: „Es ist faszinierend, wie intrinsisch motiviert sie ist. Wie sie sich kleine Ziele setzt oder wieder etwas findet, woran sie sich hochzieht“.

Der 56-Jährige fügte hinzu: „Da kann man nur den Hut ziehen und sich inspirieren lassen, dass man sich durch solche Rückschläge nicht unterkriegen lässt.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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