DEB-Team vor Österreich-Duell: Nur ein Sieg ist eine Option
Klartext von NHL-StarSeider: „Alles andere als drei Punkte sind keine Option“

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Der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gelang gegen Ungarn der erste WM-Erfolg in der Schweiz.
Der Anfang ist gemacht, aber jetzt zählt's erst richtig! Nach dem wichtigen Erfolg gegen Ungarn ist für Deutschlands Eishockey-Nationalmannschaft am Samstag (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) das Nachlegen gegen Nachbar Österreich absolute Pflicht.
NHL-Star Moritz Seider findet dazu deutliche Worte: „Alles andere als drei Punkte sind keine Option“, stellt der Weltklasse-Verteidiger klar. „Wir müssen wie gegen Ungarn mit einer Alles-oder-Nichts-Mentalität auftreten.“ Der Druck auf die Auswahl vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) ist also gewaltig.
DEB-Team will sich aus dem „Loch“ kämpfen
Nur ein Erfolg nach 60 Minuten gegen Österreich würde die Chance auf das Viertelfinale am Leben erhalten. „Wir kommen langsam aus dem Loch heraus, was wir uns selber gegraben haben“, meint Seider. „Jetzt liegt es in unserer Hand, Punkte zu sammeln. Dann schauen wir, wohin es führt.“

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Leon Gawanke traf für die Eishockey-Nationalmannschaft dreifach.
Auch Leon Gawanke (26) blickt der wichtigen Aufgabe zuversichtlich entgegen. „Wir können mit einer guten Portion Selbstbewusstsein und Vorfreude in das Spiel gehen“, so der Mannheimer. Kein Wunder: Mit seinen drei Treffern war er der Held beim 6:2-Sieg gegen Ungarn am Freitag und war maßgeblich beteiligt am ersten WM-Triumph in der Schweiz. „Wir gehen mit einem guten Gefühl hier raus“, sagt Gawanke.
NHL-Star warnt: „Österreich ist ein anderes Kaliber“
Doch trotz des deutlichen Erfolgs tritt ausgerechnet Seider auf die Euphoriebremse. Der Profi der Detroit Red Wings macht deutlich: „Wir hatten heute wenig Gegenwehr.“ Ein bemerkenswertes Detail, das zeigt: Das Team ist sich der kommenden, größeren Herausforderung voll bewusst.
Bundestrainer Harold Kreis stimmt in die Warnung mit ein und tritt ebenfalls auf die Bremse. „Österreich ist ein anderes Kaliber“, sagt der Coach. Er kündigt an: „Es wird ein hart umkämpftes und physisches Spiel werden.“ (dpa/red)
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