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Hammer-Entscheidung vom IOCBelarus-Sportler wieder dabei, Russland bleibt weiter draußen

IOC hebt Sanktionen gegen Belarus auf

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Das IOC hebt die Sanktionen gegen Belarus auf. (Archivbild)

IOC hebt Strafen für Belarus auf, Russland bleibt hart

Das IOC macht Schluss mit den Strafen für Belarus! Eine krasse Wende: Die Führung des Internationalen Olympischen Komitees hat in Lausanne entschieden, die Maßnahmen gegen belarussische Athletinnen und Athleten zu beenden. Sie dürfen ab sofort wieder mit Nationalflagge und Hymne bei allen Wettkämpfen starten, sogar in Team-Disziplinen. Für Russland gilt das aber nicht – hier bleiben die Sanktionen bestehen.

Die Strafmaßnahmen waren eine direkte Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, bei dem Belarus als Unterstützer Moskaus agiert. Deshalb hatte das IOC harte Regeln für beide Länder aufgestellt. So war es bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris und den anstehenden Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo Sportlerinnen und Sportlern nur gestattet, als neutrale Einzelstarter teilzunehmen.

Kehrtwende für Belarus – das ist der Grund

Das IOC macht bei Belarus nun eine klare Ausnahme von seiner bisherigen Haltung. Als Argument führt das Komitee an, dass die Teilnahme von Sportlern an internationalen Wettbewerben „nicht durch das Handeln ihrer Regierungen eingeschränkt werden sollte, einschließlich der Beteiligung an einem Krieg oder Konflikt“. Zusätzlich spielte der baldige Start der Qualifikationen für die Sommerspiele 2028 in Los Angeles eine Rolle. Man wollte frühzeitig klare Verhältnisse schaffen. Das bedeutet zum Beispiel: Tennis-Ass Aryna Sabalenka kann auf der WTA-Tour wieder für ihr Heimatland antreten.

Aryna Sabalenka

Copyright: Alberto Gardin/ZUMA Press Wire/dpa

Tennisstar Aryna Sabalenka aus Belarus darf künftig wieder unter eigener Flagge antreten. (Archivbild)

Und Russland? Darum bleibt hier alles hart

Die strikte Haltung gegenüber Russland hat einen klaren Grund: Das Nationale Olympische Komitee des Landes ist nach wie vor suspendiert, weil es gegen die Olympische Charta verstoßen hat.

Außerdem bereiten dem IOC neue Entwicklungen Kopfzerbrechen. Man nehme „mit Besorgnis die jüngsten Informationen zur Kenntnis, die dazu geführt haben, dass die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) das russische Anti-Doping-System untersucht“. Deshalb will sich das Gremium erst einmal einen genauen Überblick über die Lage verschaffen, bevor über eine mögliche Neubewertung nachgedacht wird. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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