Abo

XXL-Angriff auf RusslandKiew schickt 347 Drohnen – was wird aus Putins großer Parade?

Ukraine-Krieg - ukrainische Drohnen

Copyright: Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Die Ukraine hat den Drohnenkrieg gegen Russland nach Moskauer Angaben über Nacht fortgesetzt. (Archivbild)

Drohnen-Hagel vor Putins Parade: Moskau droht Kiew

Drohnen-Hagel vor Putins Parade – Jetzt droht Moskau mit Angriff auf Kiew Kurz vor der großen Militärparade in Moskau eskaliert die Lage. Russland meldet einen riesigen Drohnenangriff aus der Ukraine – und droht mit Vergeltungsschlägen gegen das Zentrum von Kiew.

Zwei Tage vor dem „Tag des Sieges“ herrscht in Russland höchste Alarmstufe. Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete, über Nacht seien 347 feindliche Drohnen abgefangen worden, was die von Kiew und Moskau ausgerufenen Waffenruhen infrage stellt. Diese Militärangaben sind nicht unabhängig zu bestätigen, es ist jedoch eine der höchsten je genannten Zahlen. Laut den Berichten waren fast alle Regionen in West- und Zentralrussland betroffen.

Der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, Sergej Sobjanin, informierte auf Telegram über insgesamt elf Drohnen, die beim Anflug auf die Metropolregion neutralisiert worden seien. Nach Informationen des Telegramkanals Baza kam es unter anderem in der Stadt Rschew nordwestlich von Moskau zu Gebäudeschäden. In Lettland stürzten zeitgleich zu den ukrainischen Attacken zwei nicht identifizierte Flugobjekte unweit der russischen Grenze ab.

Zoff um Waffenruhe: Selenskyj kündigt Reaktion an

Die Ukraine hatte mit dem Anbruch des Tages am Mittwoch eine Feuerpause verkündet und sich offenbar weitgehend daran gehalten. Russische Meldungen über Angriffe blieben jedenfalls aus. Russland setzte im Gegensatz dazu seine Drohnen- und Raketenattacken fort, was der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Mittwochabend in einer Videobotschaft aus Kiew bemängelte. Er kündigte an: «Wir werden entsprechend reagieren.»

Gleichzeitig schien Selenskyj der Feuerpause eine zweite Möglichkeit einzuräumen. «Abhängig von der Lage heute Abend und morgen werden auch wir unsere völlig angemessene Antwort festlegen», äußerte er sich. Russland habe ein unmissverständliches Angebot erhalten und wisse, wie die Ukraine oder ihre Partner für Detailabsprachen zu kontaktieren seien.

Mit Beginn des Freitags soll eine zweitägige Waffenruhe starten, die von Moskau einseitig deklariert wurde. Sie umfasst die Feierlichkeiten zum Gedenken an den sowjetischen Sieg im Zweiten Weltkrieg, mit einer Militärparade auf dem Roten Platz am Samstag. «Russland hat sich so verkämpft, dass seine wichtigste Parade von uns abhängt. Das ist ein klares Signal: Es ist Zeit, aufzuhören», sagte Selenskyj dazu. Moskau drohte für den Fall von Störungen der Parade mit Angriffen auf das Zentrum von Kiew. Die Sprecherin des Außenamts, Maria Sacharowa, forderte ausländische Diplomaten auf, Kiew zu verlassen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Hohe Spritpreise

Neuer Preis-Schock

Sprit und Heizöl teurer, aber nicht so schlimm wie 2022