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Helm-Zoff eskaliertOlympia-Athlet unmittelbar vor dem Wettkampf disqualifiziert

Aktualisiert

Der ukrainische Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch treibt seinen Grundsatzstreit mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) auf die Spitze – und wird jetzt disqualifiziert.

Der Konflikt zwischen dem ukrainischen Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hat zu dem erwarteten Ende geführt.

Der WM-Vierte wird von dem olympischen Wettkampf am Donnerstag und Freitag (12. und 13. Februar 2026) im Eiskanal von Cortina ausgeschlossen, das gaben das IOC und der Weltverband IBSF kurz vor Beginn bekannt. 

Olympia-Ukrainer darf nicht starten

„Ich bin tief enttäuscht“, sagte Heraskewytsch in Cortina nach seinem Ausschluss gegenüber Medienvertretern: „So sollte es nicht sein. Ich habe keine Regeln verletzt. Das habe ich gestern gesagt. Ich habe auch Beispiele genannt von anderen, die etwas ausdrücken wollten.“

Heraskewytsch hatte darauf beharrt, wie schon im Training auch im Wettkampf einen besonderen Helm zu tragen, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind.

Nur etwas mehr als eine Stunde vor dem olympischen Wettkampf klagte der 27-Jährige in einem weiteren Video in den Sozialen Medien die Ringe-Organisation in der Causa um seinen Helm mit harten Worten an. Er hoffe sehr „auf eine Antwort vor Beginn der Skeleton-Wettkämpfe“. Kurz danach folgte der Ausschluss für den ersten Vorlauf ab 9.30 Uhr.

Das IOC hatte in den vergangenen Tagen deutlich gemacht, dass Heraskewytsch den Helm, den er in den Trainingsläufen eingesetzt hatte, nicht im Olympia-Wettkampf tragen dürfe.

Dies ist laut der IOC-Regel 40.2 verboten, wonach die Meinungsfreiheit gewissen Einschränkungen unterliegt. Deswegen muss er mit einer Disqualifikation vor dem Start rechnen. (sid)

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