Zentimeter-Drama in Roubaix! Tadej Pogacar hat den nächsten Klassiker-Sieg knapp verpasst.
Pogacars Traum geplatztRad-Star verpasst Sieg bei Paris-Roubaix um Zentimeter

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Tadej Pogacar hatte bei Paris-Roubaix zweimal einen Defekt.
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Was für eine bittere Pille in der „Hölle des Nordens“! Rad-Held Tadej Pogacar hat den historischen Triumph bei Paris-Roubaix und damit den Sieg bei allen fünf Monumenten des Radsports knapp verfehlt.
Im Velodrom von Roubaix musste sich der Slowene im Zielsprint Wout van Aert geschlagen geben. Am Ende reichte es für Pogacar für den zweiten Platz. Nach zermürbenden 259,7 Kilometern von Compiègne bis Roubaix fehlten am Ende nur wenige Zentimeter zum ganz großen Glück.
Jagd auf Legenden-Status muss warten
Damit muss die Mission, das fünfte und letzte fehlende Monument in seiner Sammlung zu erobern, mindestens ein Jahr länger warten. Dabei schien die Form zu stimmen: Erst vergangene Woche hatte Pogacar bei der Flandern-Rundfahrt seinen dritten Triumph gefeiert.
Die anderen drei Radsport-Monumente – Mailand-Sanremo, Lüttich-Bastogne-Lüttich und die Lombardei-Rundfahrt – hat der Ausnahmefahrer bereits mindestens einmal gewonnen. Bisher gelang es nur den drei belgischen Legenden Eddy Merckx, Roger De Vlaeminck und Rik Van Looy, alle fünf Rennen für sich zu entscheiden.
Erste Pleite seit dem WM-Titel
Die Niederlage in Roubaix ist ein echter Dämpfer für den erfolgsverwöhnten Champion. Für Pogacar war es die erste Pleite seit seinem beeindruckenden WM-Triumph im vergangenen September.
Für den Slowenen ist die Enttäuschung riesig, doch der Traum lebt weiter. Im nächsten Jahr wird er einen neuen Anlauf nehmen, um sich in den Geschichtsbüchern des Radsports unsterblich zu machen. (red)
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