Rund um Köln: Traum vom Heimsieg für Nils Politt geplatzt.
Politts Traum geplatztKölner Rad-Star verpasst den Sieg beim großen Heimrennen

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Zum 108. Mal wurde der Radklassiker Rund um Köln ausgetragen.
Der große Traum vom zweiten Heimsieg ist geplatzt! Für den Kölner Radprofi Nils Politt endete der Klassiker „Rund um Köln“ mit einer Enttäuschung. Stattdessen jubelte am Ende ein Neuseeländer am Rhein: Laurence Pithie holte sich den Sieg.
Der Profi vom Team Red-Bull setzte sich nach 191 Kilometern mit Start und Ziel in Köln im Zielsprint einer dreiköpfigen Spitzengruppe durch. Auf den Plätzen zwei und drei landeten der Brite Fred Wright und der Belgier Aimé de Gendt.
Kölner Lokalmatador verpasst die Entscheidung
Und was war mit Politt? Der Lokalmatador, dessen Triumph 2022 den einzigen deutschen Erfolg der vergangenen zwei Jahrzehnte markierte, präsentierte sich auf der Route durchs Bergische Land mehrfach angriffslustig. Aber als sich die siegbringende Ausreißergruppe etwa 20 Kilometer vor der Ziellinie formierte, fehlte er. Ein herber Rückschlag für den Kölner.
Als bester deutscher Teilnehmer kam bei der 108. Austragung des Klassikers am Ende Tobias Müller als Fünfter ins Ziel.
Darum fuhr Politt im Deutschland-Trikot
Für Verwunderung bei vielen Zuschauern sorgte Politts Trikot: Er trat nicht für sein UAE-Team an, sondern war Teil der deutschen Nationalauswahl. Die Erklärung dafür ist simpel: Seine Profi-Mannschaft hatte für den Wettkampf in Köln keine Meldung abgegeben.
Weil „Rund um Köln“ nicht zur WorldTour, der höchsten Kategorie im Radsport, gehört, besteht für die Elite-Mannschaften auch keine Teilnahmepflicht. Ein Umstand, der den Rennverlauf entscheidend prägte.
Der siegreiche Laurence Pithie ist 23 Jahre alt und wird als eines der herausragenden Talente im Red-Bull-Team gehandelt. Er überzeugte schon in dieser Saison mit Podiumsplätzen bei der Tour Down Under sowie bei Paris-Nizza. (dpa/red)
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