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Keiner kann ihm folgenTour-Champion Vingegaard holt sich ersten Etappensieg beim Giro

UCI WorldTour - Giro d’Italia

Copyright: Fabio Ferrari/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Auf der siebten Etappe des Giro d'Italia ging es zum Blockhaus hinauf.

Macht-Ansage am Berg! Vingegaard holt ersten Giro-Sieg.

Was für eine Ansage von Jonas Vingegaard! Der Top-Anwärter auf den Titel hat mit einer gewaltigen Kletter-Leistung zum Blockhaus hinauf seine Ambitionen für den Gesamtsieg beim Giro d'Italia zementiert. Ganz allein eroberte der dänische, zweimalige Tour-Gewinner am steilen Finale in den Abruzzen seinen allerersten Tageserfolg bei dieser Italien-Rundfahrt. Nach dem Abschluss des siebten Abschnitts schiebt er sich nun auf den zweiten Rang des Gesamtklassements.

Nach dem brutalen Anstieg über 13,4 Kilometer mit einer mittleren Steigung von 8,5 Prozent, kam Vingegaard mit einem Polster von 13 Sekunden vor dem Österreicher Felix Gall ins Ziel, der eine erstaunliche Leistung zeigte. Jedoch bleibt das begehrte Rosa Trikot des Führenden zunächst beim Portugiesen Afonso Eulalio. Dieser kam zwar mit einem Abstand von beinahe drei Minuten auf 1.665 Metern Höhe an, verteidigt aber immer noch einen Puffer von 3:17 Minuten auf Vingegaard.

Niemand kann dem Dänen folgen

Ganz im Stil seines großen Rivalen Tadej Pogacar zündete Vingegaard 5,5 Kilometer vor der Ziellinie den Turbo und ließ die Spitzengruppe förmlich explodieren. Diesem irren Tempo konnte Eulalio nichts entgegensetzen. Lediglich der Italiener Giulio Pellizzari konnte sich für etwa einen Kilometer an sein Hinterrad klammern, doch er hatte sich damit sichtlich übernommen. Am Ende wurde der Kapitän von Red Bull sogar noch von Gall geschnappt und hinter sich gelassen.

Für Vingegaard ist es ein weiterer Meilenstein: Nach bereits vier Tageserfolgen bei der Tour und fünf Siegen bei der Vuelta, kann er nun endlich auch einen Giro-Etappensieg seiner Erfolgsliste hinzufügen. Was ihm in seiner Trophäensammlung allerdings noch fehlt, ist der Gesamtsieg bei der Rundfahrt durch Italien. Sein Konkurrent Pogacar hat ebenfalls noch nicht alle drei großen Landesrundfahrten für sich entschieden; dem Slowenen fehlt bislang ein Triumph bei der Vuelta.

Vingegaard will das Double – genau wie Pogacar 2024?

Im Sommer kommt es bei der Tour zum nächsten großen Duell der beiden Kontrahenten. Vingegaard hat das seltene Giro-Tour-Double im Visier, welches Pogacar erst 2024 für sich verbuchen konnte. Der Fokus des slowenischen Weltmeisters lag dieses Jahr auf den Klassikern im Frühling, wo er Triumphe bei Mailand-Sanremo, der Flandern-Rundfahrt sowie Lüttich-Bastogne-Lüttich feiern konnte. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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