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Giro-Krimi an der KüsteNarváez gewinnt 11. Etappe, deutscher Profi Denz fällt zurück

UCI WorldTour - Giro d’Italia

Copyright: Marco Alpozzi/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Die Fahrer auf der Strecke während der elften Etappe von Porcari nach Chiavari.

Giro: Narváez siegt im Sprint-Krimi, Denz fällt zurück.

Der ecuadorianische Radprofi Jhonatan Narváez (29) hat sich den Sieg auf der elften Etappe des 109. Giro d'Italia geschnappt. Auf den 195 Kilometern von Porcari nach Chiavari kam es an der ligurischen Küste zu einem echten Sprint-Krimi.

In einem packenden Zweikampf setzte sich Narváez am Ende gegen den Spanier Enric Mas durch. Der Italiener Diego Ulissi sicherte sich den dritten Platz. Für die deutschen Profis lief es an diesem Tag weniger erfolgreich – keiner schaffte es unter die besten zehn Fahrer.

Deutscher Giro-Held Nico Denz fällt zurück

Lange Zeit sah es gut aus für Nico Denz (32). Der Red-Bull-Profi, der in den vergangenen Jahren mit drei Etappensiegen beim Giro seine größten Erfolge feierte, fuhr in einer Spitzengruppe mit. Doch die Hoffnung auf einen weiteren Coup platzte: Knapp 60 Kilometer vor dem Ziel musste er abreißen lassen und fiel zurück ins Hauptfeld.

An der Spitze der Gesamtwertung ändert sich nichts

In der Gesamtwertung gab es wie erwartet keine Verschiebungen. Die große Giro-Entdeckung Afonso Eulálio aus Portugal bleibt an der Spitze. Er liegt weiterhin 27 Sekunden vor dem zweimaligen dänischen Tour-de-France-Champion Jonas Vingegaard. Der Niederländer Thymen Arensman ist Dritter mit einem Rückstand von 1:57 Minute.

Am Donnerstag wartet auf die Fahrer eine ähnliche Herausforderung. Die Etappe führt über 175 Kilometer von Imperia nach Novi Ligure. Nach einem flachen Beginn stehen zum Ende hin zwei Anstiege der dritten Kategorie auf dem Programm. Die Italien-Rundfahrt über insgesamt 21 Teilstücke endet am 31. Mai in Rom. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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