Giro-Krimi: Magnier siegt, Vingegaard souverän trotz Panne
Panne stoppt ihn nichtVingegaard bleibt trotz Defekt vorn, Magnier holt 3. Sieg

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Das Feld hielt den Abstand zu den Ausreißern überschaubar.
Was für ein Herzschlag-Finale beim 18. Tagesabschnitt des Giro d'Italia! Der Franzose Paul Magnier sicherte sich nach 171 Kilometern von Fai della Paganella bis Pieve di Soligo seinen nunmehr dritten Etappenerfolg bei diesem Giro. Im Zielsprint auf ansteigender Strecke ließ er der Konkurrenz keine Chance.
Für Jonathan Milan, den Italiener im deutschen Lidl-Team, platzte der Traum vom Sieg erneut, er wurde nur Dritter. Auf den zweiten Platz fuhr Edoardo Zambanini. Für Magnier ist es nach seinen Erfolgen auf dem ersten und dem dritten Teilstück ein weiterer großer Triumph.
Vingegaard trotzt Panne und bleibt souverän
Doch die Blicke richteten sich auch auf den Mann in Rosa: Jonas Vingegaard. Der Führende der Gesamtwertung demonstrierte seine Stärke etwa zehn Kilometer vor dem Ende, als er am kurzen, aber harten Anstieg als Erster die Kuppe erreichte. Obwohl sich bis ins Ziel wieder eine größere Gruppe formierte, zeigte der Däne seine überragende Form.
Dabei musste er ungefähr 60 Kilometer vor der Ziellinie sogar eine Panne wegstecken! Doch das brachte ihn nicht aus dem Konzept. Vingegaard verteidigte sein Rosa Trikot souverän und startet mit einem bequemen Polster in die entscheidenden Tage. Der zweifache Gewinner der Tour de France hat weiterhin einen Vorsprung von 4:03 Minuten auf den Österreicher Felix Gall sowie 4:27 Minuten auf den Niederländer Thymen Arensman.
Königsetappe in den Dolomiten steht bevor
Auf der hügeligen Strecke hatte sich zwischenzeitlich eine vierköpfige Fluchtgruppe gebildet, doch das Peloton ließ sie nie zu weit enteilen und fing die Fahrer rechtzeitig wieder ein.
Am Freitag erwartet die Profis die ultimative Herausforderung: die Königsetappe mit Zielankunft am Berg in Piani di Pezzè. Gewaltige 5.000 Höhenmeter sind in der Bergwelt der Dolomiten zu überwinden. Mit dem Passo Giau auf 2233 Metern steht dabei auch der höchste Punkt der gesamten Rundfahrt auf dem Programm. Am Samstag folgen ebenfalls zwei schwere Anstiege, ehe der Giro am Sonntag in der Hauptstadt Rom sein Finale findet. (dpa/red)
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