F1-Legende Alonso deutet vor Heim-GP Karriereende an.
„Mein letztes Rennen“Formel-1-Legende vor emotionalem Abschied in Barcelona

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Die Zeit von Fernando Alonso in der Formel 1 läuft ab. (Archivbild)
„Es wird ein besonderes Wochenende werden, wahrscheinlich mein letztes Rennen in Barcelona in der Formel 1.“ Mit diesen Worten sorgt F1-Legende Fernando Alonso (44) für mächtig Aufsehen. Auf der Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Barcelona-Katalonien deutet der Aston-Martin-Pilot sein nahendes Karriereende an.
Der Hintergrund ist für seine spanischen Anhänger ein herber Dämpfer: Barcelona verliert nach dieser Saison seinen festen Platz im Rennkalender. Die Strecke wird sich zukünftig mit dem Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps abwechseln. Das nächste Rennen in der katalanischen Hauptstadt findet also erst 2028 statt – für Alonso offenbar zu spät.
Entscheidung über Karriereende fällt im Sommer
Der Vertrag des zweifachen Weltmeisters (2005 und 2006) bei Aston Martin läuft am Ende dieser Saison aus. Wie es dann weitergeht? „Nach dem Sommer entscheide ich, ob ich weitermache oder nicht“, kündigte der Spanier an, der Ende Juli 45 Jahre alt wird. Konkrete Pläne habe er aber noch nicht.
Für den Asturier, der 2001 sein Debüt in der Königsklasse gab, würde eine beispiellose Laufbahn zu Ende gehen. Er war derjenige, der einst die jahrelange Dominanz von Michael Schumacher durchbrach. „Ich glaube, es ist mein 23. Mal hier und jedes Mal war es magisch. Ich hoffe, diesmal wird es genauso“, so Alonso über seine Zeit in Barcelona.
Letzter Sieg liegt schon 13 Jahre zurück
Es ist kaum zu fassen: Ganze 32 Rennen konnte Alonso gewinnen, doch sein letzter Triumph liegt bereits 13 Jahre zurück. 2013 siegte er ausgerechnet bei seinem Heim-Grand-Prix für Ferrari. Seit 2023 fährt er für Aston Martin, doch die aktuelle Saison verläuft für ihn und das Team katastrophal.
Trotz der sportlichen Talfahrt ist Alonso, der mittlerweile auch Vater eines Jungen ist, mit sich im Reinen. „Für mich ist es am schwersten, keine Rennen zu gewinnen und nicht konkurrenzfähig zu sein“, gibt er zu. „Aber ob dies nun das letzte Mal ist oder nicht, spielt keine allzu große Rolle – ich bin mit meiner Karriere im Reinen. Ich habe viel mehr erreicht, als ich mir als Kind je erträumt hätte.“
Auch wenn er selbst nicht mit einem vorderen Platz rechnet – „Ich werde nicht konkurrenzfähig sein und es in Q1 nicht weit bringen“ – hofft er, dass die Fans das Wochenende genießen können. (dpa/red)
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