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Alonso sagt AdiósF1-Legende vor emotionalem Abschiedsrennen in seiner Heimat

Fernando Alonso

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Das Formel-1-Ende naht: Fernando Alonso bei seinem Heimspiel.

Formel-1-Abschied? Alonso vor letztem Rennen in Barcelona.

Fernando Alonso sog die lauten Fangesänge sichtlich in sich auf. Zum Rhythmus von „Seven Nation Army“ hallte es über den Circuit de Barcelona-Catalunya: „Oh, Fernando Alonso, oh, Fernando Alonso“. Eine Ehrerbietung für ihr Idol, die sich aber fast wie ein finaler Abschied anfühlte.

Eine Zukunft der Formel 1 ohne Alonso? Was lange im Raum stand, wird nun immer wahrscheinlicher – spätestens Ende 2027 könnte es so weit sein. Vor dem siebten Saisonrennen in seiner spanischen Heimat am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) und der Qualifikation am Samstag (12.30 Uhr/Sky) sagte der Pilot selbst: „Es wird ein besonderes Wochenende werden, wahrscheinlich mein letztes Rennen in Barcelona in der Formel 1. Ich werde nicht konkurrenzfähig sein und es in Q1 nicht weit bringen, aber hoffentlich können alle das Wochenende genießen“.

Alonso setzt auf den „Zauber“ von Barcelona

Der Fahrer aus Asturien feiert am 29. Juli seinen 45. Geburtstag und sein Vertrag bei Aston Martin läuft zum Saisonende aus. Er hat dazu eine simple Rechnung aufgestellt.

Weil Barcelona nach diesem Jahr seinen fixen Platz im Rennkalender einbüßt und künftig im Wechsel mit dem Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps stattfindet, ist das nächste Event in Kataloniens Metropole erst für 2028 angesetzt. Ein weiteres Antreten ist daher unwahrscheinlich. „Ich glaube, es ist mein 23. Mal hier und jedes Mal war es magisch. Ich hoffe, diesmal wird es genauso“, so Alonso.

Fernando Alonso

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2013 gewann Fernando Alonso sein letztes Formel-1-Rennen. (Archivbild)

Die Strecke in Montmeló, nordöstlich von Barcelona, wird für den zweifachen Champion immer eine besondere Bedeutung haben. An diesem Ort holte Alonso im Jahr 2013 im Ferrari seinen letzten von 32 Grand-Prix-Erfolgen. Dass im derzeitigen Aston Martin ein weiterer Triumph dazukommt, gilt als so gut wie unmöglich.

„Alonsomanía“: Wie ein Star Spanien in den Bann zog

Der unermüdlich ambitionierte Spanier gestand: „Für mich ist es am schwersten, keine Rennen zu gewinnen und nicht konkurrenzfähig zu sein“. Er fügte hinzu: „Ob dies nun das letzte Mal ist oder nicht, spielt keine allzu große Rolle – ich bin mit meiner Karriere im Reinen. Ich habe viel mehr erreicht, als ich mir als Kind je erträumt hätte.“

Der Rennfahrer aus Oviedo, der inzwischen auch Vater ist, hat seit seinem Formel-1-Einstieg im Jahr 2001 eine unglaubliche Euphorie in Spanien entfacht. Ein verrücktes Detail: Acht seiner heutigen Rivalen waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht geboren. Mit seinen Championaten für Renault in den Jahren 2005 und 2006, welche die Titelserie von Michael Schumacher stoppten, begann die Ära der „Alonsomanía“.

Alonso selbst blickte zurück: „Als ich anfing, gab es nicht viel Interesse an der Formel 1“. Er berichtete: „Es wurde nicht einmal viel im Fernsehen übertragen, meine Eltern sahen meine Rennen auf einem deutschen Sender. Als ich dann anfing, gute Ergebnisse zu erzielen, schien es, als hätte das ganze Land diesen Sport für sich entdeckt und liebte ihn sogar.“ Ein Fahrer, ein Phänomen.

Die Schattenseiten: Spionage und verpasste Titel

Sein Landsmann Pedro de la Rosa, der als Markenbotschafter für Aston Martin agiert, bestätigt das: „Als Fernando begann, Erfolge einzufahren, war das wie eine Explosion“. Er ergänzt: „Plötzlich interessierten sich die Leute nicht nur für die Formel 1, sie waren verrückt danach. Sie wurden zu Fanatikern.“

Fernando Alonso

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Fernando Alonso fährt im Aston Martin nur hinterher. (Archivbild)

So brillant Alonso im Cockpit auch war, so unglücklich waren oft seine Karriereentscheidungen, die weitere WM-Titel verhinderten. Sein Transfer zu McLaren 2007 geriet zum Desaster. Während seines nur einjährigen Gastspiels brachte er das britische Traditionsteam an den Abgrund. Er zerstritt sich mit seinem damaligen Teamkollegen Lewis Hamilton und spielte dem Weltverband Fia in einem Spionage-Skandal interne Details zu. McLaren erhielt wegen des Besitzes vertraulicher Ferrari-Daten eine Rekordstrafe von 100 Millionen Dollar, während der Hinweisgeber zu Renault floh.

Alonso ging nach zwei Saisons und wollte mit Ferrari wieder an die Spitze – doch auch dieser Plan ging nicht auf. In den Jahren 2010, 2012 und 2013 wurde er nur Vize-Weltmeister, jedes Mal von Sebastian Vettel im Red Bull besiegt. Über Stationen bei McLaren, eine zweijährige Pause und Alpine kam Alonso dann 2023 als Nachfolger des Deutschen zu Aston Martin.

Zukunft ungewiss: Formel 1 oder doch die Wüste?

Eine finale Entscheidung über seine Karriere hat der Spanier noch nicht gefällt. „Nach dem Sommer entscheide ich, ob ich weitermache oder nicht“, kündigte Alonso an. Er habe noch keine „konkreten Pläne“.

Klar ist aber: Alonso möchte weiter im Rennsport aktiv sein, wie er kürzlich bekräftigte. „Wenn es nicht die Formel 1 ist, werde ich bei der Rallye Dakar antreten.“ Bei seinem ersten Antritt in der Wüste 2020 erreichte er einen beachtlichen 13. Platz. Der Rennzirkus hat ihn fest im Griff. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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