Aufstiegs-Schock für Hertha! Heim-Pleite gegen Lautern
Herber Rückschlag für Hertha0:1-Pleite gegen Kaiserslautern – Aufstiegstraum in Gefahr

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Die Pfälzer konnten kurz nach der Pause jubeln.
Herber Rückschlag für Hertha BSC im Rennen um den Aufstieg. Die Berliner mussten sich zu Hause im Olympiastadion dem 1. FC Kaiserslautern mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und verpassten damit eine riesige Chance.
Das Team von Trainer Stefan Leitl ließ damit erneut die Möglichkeit liegen, entscheidend an die vorderen Plätze heranzurücken – ein bekanntes Problem in dieser Saison. Wie die dpa berichtet, könnte der Abstand zum Relegationsrang bei fünf ausstehenden Partien nun auf acht Punkte anwachsen.
Ausgerechnet Ex-Flirt Berisha wird zum Spielverderber
Vor 53.419 Zuschauenden war es Mergim Berisha, der kurz nach Wiederanpfiff (47. Minute) den entscheidenden Treffer für den FCK markierte. Besonders bitter für die Hauptstädter: Berisha war im vergangenen Sommer selbst ein heißer Kandidat bei der Hertha.
Für die Gäste aus der Pfalz war es eine kleine Genugtuung nach der deutlichen 1:6-Pokalklatsche im Dezember in Berlin. Der FCK bleibt zwar auf dem siebten Tabellenplatz hinter den Berlinern, ist aber nun bis auf einen Zähler herangerückt.

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Die Hertha geriet kurz nach dem Wechsel in Rückstand.
Hertha dominant, aber vorne zu harmlos
Dabei hatten die Hausherren gut begonnen und fanden mit sicherem Passspiel immer wieder Lücken. Eine der besten Gelegenheiten in der Anfangsphase hatte Fabian Reese, dessen Versuch am Außennetz landete (11.). Die Gäste waren fast ausschließlich mit Verteidigen beschäftigt.
Doch nach einem Eckball nutzte Berisha die mangelhafte Abwehrarbeit der Hertha-Defensive eiskalt aus. Danach war die Sicherheit im Spiel der Berliner dahin. Berisha selbst hätte per Kopf aus kurzer Entfernung für die Vorentscheidung sorgen können (81.). In der Schlussphase vergaben dann der eingewechselte Luca Schuler und Paul Seguin beste Möglichkeiten für die Hertha.

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Auf den Rängen blieb es ruhig.
Polizei meldet: Lage nach Krawallen ruhig
Es war das erste Spiel nach den schweren Ausschreitungen in Dresden am vorigen Wochenende, bei denen auch Hertha-Anhänger involviert waren. Laut Polizeiangaben blieb es auf den Tribünen und im Umfeld des Stadions aber friedlich. Ein großes Transparent, das zuletzt die Aufschrift „Ostkurve Hertha BSC gegen Polizeigewalt“ zeigte, blieb dieses Mal leer. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
