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Planung für Liga zweiNach Pleite gegen Frankfurt taumelt Wolfsburg Richtung Abstieg

VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt

Copyright: Swen Pförtner/dpa

Wieder verloren! Der VfL Wolfsburg taumelt in Richtung Zweite Liga.

Die Krise beim VfL Wolfsburg spitzt sich dramatisch zu. Nach der nächsten Heimpleite ist der Abstieg kaum noch abzuwenden und ein Negativrekord aus dem Jahr 1998 ist eingestellt.

Der VfL Wolfsburg schlittert immer tiefer in die Krise und scheint im Abstiegskampf jede Tauglichkeit für die Bundesliga verloren zu haben. Gegen die ebenfalls zuletzt schwächelnde Eintracht aus Frankfurt setzte es eine bittere 1:2 (0:2)-Heimpleite. Damit bleibt das Team auch unter dem neuen Trainer Dieter Hecking ohne einen einzigen Sieg. Mit der zwölften erfolglosen Partie in Serie haben die Wolfsburger den klubinternen Negativrekord von 1998 egalisiert.

Vor 26.132 Fans in der Volkswagen Arena sorgten Oscar Höjlund (21. Minute) und Arnaud Kalimuendo (32.) für die Treffer der Hessen. Dieser erste Auswärtserfolg unter der Leitung von Trainer Albert Riera stärkt die Ambitionen der Frankfurter auf einen Platz im europäischen Wettbewerb. Der späte Anschlusstreffer zum 1:2 durch den eingewechselten Dzenan Pejcinovic (90.+7) änderte für die Gastgeber nichts mehr am Ergebnis.

Dabei hatte es auch bei der Eintracht zuletzt rumort. Nach enttäuschenden Vorstellungen gegen Köln und Mainz war Unruhe aufgekommen, und auch der spanische Coach Riera stand in der Kritik. Der Sieg in Wolfsburg dürfte nun für deutliche Entspannung am Main sorgen.

Wolfsburg kann wohl für die Zweite Liga planen

In Wolfsburg hingegen können, wie die dpa berichtet, die Vorbereitungen für die Zweite Liga wohl konkretisiert werden. In der aktuellen psychischen Verfassung und mit dieser Mannschafts-Zusammenstellung ist es nur schwer vorstellbar, wie der VfL zumindest den Relegationsrang noch erreichen soll. Im vierten Spiel unter Heckings Leitung musste der VW-Club die dritte Niederlage hinnehmen.

Dabei hatte Hecking vor dem Spiel bei DAZN noch die Marschroute vorgegeben: «Du brauchst einen Sieg und dann denke ich, wird eine gewisse Last abfallen und eine gewisse Lockerheit wieder einkehren. Im Moment ist doch alles ein bisschen verkrampft». Der erfahrene Übungsleiter hatte zudem betont, man müsse endlich in Führung gehen.

Wimmer vergibt Riesen-Chance zur Führung

Und die goldene Gelegenheit zum 1:0 bot sich tatsächlich. Nach einem Rückpass wollte Frankfurts Schlussmann Michael Zetterer den Ball wegschlagen, doch Wolfsburgs Mohamed Amoura blockte den Versuch. Die Kugel fiel Patrick Wimmer direkt vor die Füße. Doch der Österreicher rutschte in seinem Jubiläumsspiel, dem 100. Einsatz für die Wölfe, aus und konnte den Ball nicht im leeren Tor unterbringen.

Stattdessen ging die Eintracht in Führung. Völlig unbedrängt kam Höjlund vor dem Strafraum an den Ball und ließ VfL-Keeper Kamil Grabara mit seinem Schuss, der vom Innenpfosten ins Tor prallte, keine Abwehrchance. Die Wolfsburger wirkten nun völlig verunsichert und kassierten noch vor der Halbzeit den zweiten Gegentreffer. Bei einem Freistoß ließ der Ex-Frankfurter Jesper Lindström den gegnerischen Stürmer Jonathan Burkardt einfach laufen, der daraufhin Kalimuendo ohne Mühe bedienen konnte.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der VfL zwar, die Partie noch zu wenden. Doch das Pech klebte an den Stiefeln: Der für den indisponierten Lindström eingewechselte Lovro Majer traf nur die Latte. Später bekam Aaron Zehnter völlig frei den Ball nicht unter Kontrolle. Die Eintracht agierte plötzlich viel zu passiv und musste am Ende noch zittern. Doch letztlich brachten die Hessen den knappen Vorsprung über die Zeit. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Markus Anfang schaut nachdenklich in die Luft, im Hintergrund geht Sven Mislintat.

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