Was für eine Antwort auf das Trainer-Beben! Der KSC liegt zurück, doch dann startet die große Eichner-Abschieds-Show.
Eichners Abschieds-GalaKSC dreht Partie gegen Bielefeld und feiert deutlichen 4:1-Sieg

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Für KSC-Trainer Christian Eichner sind die nächsten Woche eine Abschiedstournee.
Trotz Trainer-Aus: Karlsruhe dreht auf und schickt Bielefeld mit 4:1 nach Hause. Der Auftakt seiner Abschiedstour ist Christian Eichner mehr als geglückt. Nur 48 Stunden nachdem sein Ende beim Karlsruher SC zum Sommer hin bekannt gegeben wurde, erlebte der Trainer einen furiosen Sieg. Gegen Arminia Bielefeld machten die Karlsruher aus einem Rückstand einen 4:1 (1:1) Triumph in der 2. Fußball-Bundesliga. Für den Coach ist nach einer Amtszeit von über sechs Jahren Schluss, obwohl sein Vertrag eigentlich bis 2027 gültig wäre.
Für die Arminia bedeutet diese Pleite nach zwei Erfolgen in Serie einen herben Dämpfer im Kampf um den Klassenerhalt. Wie die dpa meldet, schmilzt der Vorsprung auf den Relegationsplatz vor den Spielen der anderen Teams auf lediglich zwei Zähler.
Bielefeld im Abstiegssog – KSC dreht das Spiel
Dabei sah es anfangs gar nicht gut aus für die Hausherren. Der KSC fand nur mühsam ins Spiel und musste direkt eine kalte Dusche hinnehmen. Nach einem langen Einwurf bugsierte Verteidiger Robin Knoche die Kugel für die zunächst überlegenen Gäste über die Linie (11.).

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Robin Knoche spitzelte den Ball nach einem langen Einwurf zum zwischenzeitlichen 1:0 der Gäste ins Tor.
Die Karlsruher ließen sich davon aber nicht beirren. Die Antwort kam prompt: Nach einem blitzsauberen Konter vollendete Juwel Louey Ben Farhat nach einer klasse Vorarbeit von Spielführer Marvin Wanitzek zum Ausgleich (18.).
Keeper-Patzer und Wanitzek-Gala bringen die Entscheidung
Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber einen Zahn zu und erarbeiteten sich den Sieg redlich. Den Anfang machte Abwehrmann Christoph Kobald, der das Spielgerät zur Führung im rechten unteren Eck unterbrachte (62.).
Richtig kurios wurde es dann etwa 15 Minuten vor dem Abpfiff. Ein aufsetzender Freistoß von Wanitzek fand den Weg ins Netz (77.). Arminias Torwart Jonas Kersken sah dabei ganz alt aus – die Kugel rutschte ihm durch die Hände. Ein Riesen-Bock! Der Stadionsprecher verkündete erst Fabian Schleusener als Torschützen, doch der Angreifer war gar nicht mehr am Ball. Den Deckel drauf machte schließlich Shio Fukuda kurz vor dem Ende (89.), nach erneutem Zuspiel des überragenden Wanitzek. Ein weiteres Tor für den KSC wurde zuvor wegen Abseits aberkannt. (red)

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Gratulation für den Torschützen zum 2:1: Christoph Kobald (Mitte).
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