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„Lächerlich“ Zoff um Chelsea-Plan: Tuchel-Klub zieht Geisterspiel-Idee nach Kritik zurück

Thomas Tuchel sitzt auf der Trainerbank des FC Chelsea.

Thomas Tuchel (hier am 10. März 2022) geht mit dem FC Chelsea auf schwierige Zeiten zu.

Nach dem Ticket-Verkaufsstopp wegen der Sanktionen gegen den russischen Clubbesitzer Roman Abramowitsch wollte der Champions-League-Sieger FC Chelsea im Pokal ohne Zuschauer spielen.

Am Mittwoch (16. März 2022) spielt der FC Chelsea sein Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League beim OSC Lille. Die Gedanken der „Blues“ gehen aber auch schon weiter. Am Samstag soll Chelsea zum Viertelfinale im FA Cup beim FC Middlesbrough antreten.

Gegen den Klub von Trainer Thomas Tuchel (48) wurde jedoch ein Ticket-Verkaufsstopp wegen der Sanktionen gegen den russischen Klubbesitzer Roman Abramowitsch (55) verhängt. Chelsea-Fans dürfen also keine Karten für die Partie kaufen. Deshalb spielte der Champions-League-Sieger mit dem Gedanken, ganz ohne Zuschauer zu spielen.

Der Verein bat den englischen Fußballverband FA am Dienstag (15. März 2022), die für Samstag geplante Partie aus Gründen der „sportlichen Integrität“ hinter verschlossenen Türen stattfinden zu lassen. Der Verband kündigte ursprünglich an, das Thema auf einem Meeting am Mittwoch zu diskutieren.

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Die FA reagierte dann aber bereits am Abend und teilte „nach konstruktiven Gesprächen“ mit, dass Chelsea diesen Plan nicht weiter verfolgen werde und den Antrag zurückzieht. Nun solle gemeinsam nach Lösungen gesucht werden, wie Fans beider Teams bei der Begegnung dabei sein können, aber gleichzeitig die Sanktionen respektiert werden, hieß es in einer Mitteilung.

Fußball-Verband FA entscheidet Mittwoch über Antrag des FC Chelsea

Zuvor hatte Chelsea argumentiert, dass ein Ausschluss aller Zuschauer „der fairste Weg unter den aktuellen Bedingungen“ sei. Der Klub sei sich der Auswirkungen einer solchen Entscheidung auf die gegnerischen Fans und die eigenen Anhänger, die bereits vor dem Verbot Tickets gekauft hatten, durchaus bewusst.

Von Chelseas Gegner gab es für den Vorstoß harte Kritik. Middlesbroughs Chef Steve Gibson (64) nannte Chelsea „lächerlich“: „Ich kann es nicht fassen. Das zu versuchen, ist unglaublich. Sportliche Integrität und FC  Chelsea gehören nicht in einen Satz.“

Via Homepage teilte Middlesbrough zudem mit: „Vorzuschlagen, dass unsere Fans bestraft werden sollten, ist nicht nur grob unfair, sondern entbehrt jeglicher Grundlage. Seien Sie versichert, dass sich unser Verein den Aktionen von Chelsea aufs Schärfste widersetzen wird.“ (msw)

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