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Tuchel-Abgang zum Liga- Konkurrenten? Wegen Abramowitsch: FC Chelsea versinkt tief im Chaos

Thomas Tuchel steht in Jacke am Spielfeldrand und trägt zusätzlich eine Kappe.

Chelsea-Trainer Thomas Tuchel beim Auswärtsspiel in Norwich am 10. März 2022.

Beim FC Chelsea geht es drunter und drüber. Der russische Oligarch Roman Abramowitsch ist von der Premier League nun sogar verbannt worden. Das könnte auch einen baldigen Abgang von Thomas Tuchel bedeuten.

Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine bewegt ganz Europa. Auch im englischen Fußball zeigen sich erste gravierende Auswirkungen des Kriegs: Und zwar beim FC Chelsea.

Der englische Fußball hat dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch nun nämlich offiziell die Führung des FC Chelsea untersagt. Die Premier League setzte den 55-Jährigen am Samstag (12. März 2022) als Vorstand des Champions-League-Siegers ab, das teilte die Liga mit. Zudem bekam er die Auflage, den FC Chelsea sofort zu verkaufen.

Diese Entscheidung folgt auf weitreichende Sanktionen der britischen Regierung gegen Abramowitsch, die sich auch massiv auf den Klub des deutschen Teammanagers Thomas Tuchel auswirken. Chelsea darf derzeit keine Spieler verpflichten oder Verträge verlängern, auch der Verkauf von Eintrittskarten und Merchandising-Artikeln ist untersagt.

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FC Chelsea: Sanktionen gegen Multimilliardär Roman Abramowitsch

Nach Großbritannien verhängte am Montag (14. März 2022) auch die Europäische Union Sanktionen gegen den russischen Multimilliardär. Die in der EU vorhandenen Vermögenswerte des bisherigen Eigentümers des FC Chelsea müssen damit eingefroren werden, er wird zudem nicht mehr in die EU einreisen dürfen. Das bestätigten mehrere Diplomaten am Montagabend nach einer Sitzung der ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten in Brüssel. Diese brachten demnach das notwendige schriftliche Verfahren für den Sanktionsbeschluss auf den Weg.

Das Vermögen von Abramowitsch wurde vom US-Magazin „Forbes“ auf zuletzt 7,2 Milliarden US-Dollar (etwa 6,6 Mrd. Euro) geschätzt. Neben dem Champions-League-Sieger FC Chelsea besitzt der 55-Jährige demnach auch eine der größten Luxus-Jachten der Welt. Die rund 163 Meter lange „Eclipse“ wurde von der Hamburger Werft Blohm + Voss gebaut und 2010 in Dienst gestellt.

Liga hofft auf keine Folgen auf die Wettbewerbsspiele

Die Maßnahme der Premier League dürfte nun allerdings keine weiteren Folgen haben, sie wirke sich nicht „auf die Möglichkeiten des Klubs, Trainingseinheiten und Wettbewerbsspiele durchzuführen“ aus, hieß es in der Mitteilung der Liga.

Der FC Chelsea muss in den nächsten Tagen seine Liquidität nachweisen, mit der er die Saison zu Ende spielen will, nachdem sowohl der Hautsponsor – das Mobilfunk-Unternehmen Three -, wie auch Ausrüster Nike ihr Engagement aussetzen oder beenden wollen.

Abramowitsch darf den FC Chelsea verkaufen

Immerhin: Abramowitsch darf seine Verkaufspläne nun vorantreiben, da er schon vor dem Inkrafttreten der Sanktionen gestartet hatte, die US-Bank Raine soll einen Käufer finden und den Deal abwickeln. Bereits in der nächsten Woche sollen konkrete Offerten vorliegen.

Am Samstag sorgte zudem die Tatsache für Verwirrung, dass die Bank Barclays’s die Kreditkarten aller Chelsea-Mitarbeiter sperrte. Später hieß es, das sei ein Versehen gewesen.

FC Chelsea droht Zäsur im Kader

Doch der Wirbel dürfte zu einer Zäsur beim Champions-League-Sieger führen. Im Sommer drohen namhafte Abgänge wie etwa der von Antonio Rüdiger, dessen Vertrag ausläuft.

Auch die Zukunft von Trainer Thomas Tuchel und seines Stabs ist mehr als ungewiss. Immer wieder kochen inzwischen die Gerüchte hoch, dass er bei Manchester United die Nachfolge von Interimstrainer Ralf Rangnick (63) antreten könnte.

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