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Harte Sanktionen FC Chelsea: Kein Ticket-Verkauf, keine Transfers, Konten eingefroren? – Verein reagiert

Roman Abramowitsch, Besitzer des FC Chelsea, schaut von der Tribüne aus zu.

Chelsea-Inhaber Roman Abramowitsch wurde mit weitreichenden Sanktionen belegt.

Großbritannien hat Sanktionen gegen Chelsea-Inhaber Roman Abramowitsch und weitere russische Oligarchen verhängt. Das führt zu großen Einschränkungen beim FC Chelsea.

Jetzt wird es immer enger für Chelsea-Inhaber Roman Abramowitsch (55). Gegen ihn und sechs weitere russische Oligarchen hat Großbritannien am Donnerstag (10. März 2022) weitreichende Sanktionen verhängt.

Demnach wurde Abramowitschs Vermögen eingefroren, Transaktionen mit britischen Privatpersonen und Unternehmen sind ihm verboten. Außerdem wurde er mit einem Reise- und Transportverbot belegt.

Großbritannien reagiert damit auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. „Es darf keine sicheren Häfen geben für die, die Putins bösartigen Angriff auf die Ukraine unterstützt haben“, wurde Premierminister Boris Johnson (57) zitiert.

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„Abramowitsch steht in Verbindung mit einer Person, die an der Destabilisierung der Ukraine und der Untergrabung und Bedrohung der territorialen Integrität, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine beteiligt ist oder war, namentlich Wladimir Putin“, heißt es von der britischen Regierung. Abramowitsch bestreitet eine Nähe zu Kreml-Chef Wladimir Putin (69).

Verkauf des FC Chelsea durch Sanktionen vorerst ausgesetzt

Durch das Einfrieren seiner Vermögenswerte wurde der geplante Klubverkauf des FC Chelsea nach rund 19 Jahren vorerst ausgesetzt. Eintrittskarten dürfen nicht mehr verkauft werden, nur Dauerkarten dürfen genutzt werden. Auch der Fanshop muss geschlossen werden. Grund: Abramowitsch darf mit Chelsea kein Geld mehr verdienen. Außerdem dürfen die „Blues“ keine Spielertransfers mehr tätigen oder neue Verträge abschließen.

Am Freitag berichteten Medien dann übereinstimmend, dass auch die Konten des Champions-League-Siegers eingefroren und Kreditkarten vorerst gesperrt worden seien. Hintergrund dafür soll sein, dass die Banken prüften, was dem Klub unter den von der britischen Regierung festgelegten Sanktionen möglich ist.

Der FC Chelsea darf maximal 20.000 Pfund (rund 24.000 Euro) pro Auswärtsreise ausgeben. Da dürfte der Verein in Nöte kommen für Flug und Hotel, wenn sie kommenden Mittwoch in der Champions League in Lille antreten müssen. Ob sie überhaupt noch zahlen können, ist derzeit fraglich. Dass das Mobilfunk-Unternehmen Three als Hauptsponsor am Donnerstag außerdem ankündigte, den mit 48 Millionen Euro jährlich dotierten Vertrag vorerst ruhen lassen zu wollen, verschärft die Probleme weiter.

Die Londoner dürfen ab sofort nur noch dank einer speziellen Lizenz in der englischen Premier League spielen. Damit wolle man verhindern, dass die Sanktionen dem Fußballverein schaden, teilte die Regierung mit.

Die ausgestellte Lizenz erlaube es Chelsea, „weiterhin Fußballspiele auszutragen und anderen Aktivitäten in Zusammenhang mit Fußball nachzugehen, um die Premier League, die Fußball-Pyramide, loyale Fans und andere Klubs zu schützen“, teilte die Regierung mit.

FC Chelsea: Fragen Regierung um Rat

Der Verein reagierte auf die Sanktionen mit einem Statement: „Wir werden unsere Spiele der Männer- und Frauenmannschaft gegen Norwich bzw. West Ham austragen und beabsichtigen, mit der britischen Regierung Gespräche über den Umfang der Lizenz zu führen. Dazu gehört auch, dass wir eine Änderung der Lizenz beantragen werden, damit der Klub so normal wie möglich arbeiten kann“, teilte der Verein mit. „Wir werden auch die britische Regierung um Rat fragen, wie sich diese Maßnahmen auf die Chelsea Foundation und ihre wichtige Arbeit in unseren Gemeinden auswirken werden.“ (msw)

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