Der 1. FC Köln hat das Testspiel gegen Viktoria Köln teuer bezahlt. Thijs Dallinga zog sich eine schwere Kreuzbandverletzung zu. Am Tag nach dem Schock hat sich der Niederländer nun selbst zu Wort gemeldet.
„Ein Albtraum“Dallinga meldet sich nach Schock-Diagnose

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Thijs Dallinga muss verletzt runter: Beim Test gegen Viktoria Köln verletzte sich der FC-Stürmer am Kreuzband.

Es war ein schlimmer Nachmittag für Thijs Dallinga. Der Stürmer des 1. FC Köln verdrehte sich gegen Viktoria Köln in der 27. Minute bei einem Zweikampf mit Tim Kloss das Knie.
Der Niederländer musste gestützt von zwei Betreuern vom Feld geführt werden und erhielt am Nachmittag in der MediaPark-Klinik die niederschmetternde Diagnose: Kreuzbandriss.
Dallinga: „Schwer zu akzeptieren“
„Leider ist gestern ein Albtraum zur Realität geworden“, schrieb der FC-Angreifer am Sonntag in einem emotionalen Instagram-Post: „Ich kann immer noch nicht glauben, was passiert ist, es ist schwer zu akzeptieren.“
Es ist die erste schwere Verletzung in der Karriere des 26-Jährigen, der bis auf zwei kleinere Muskelverletzungen verschont geblieben war. Nun trifft ihn das Verletzungspech mit voller Wucht, er wird monatelang ausfallen.
Dabei hatte sich der Niederländer so viel vorgenommen für seine FC‑Zeit. Dallinga wollte nach schweren Jahren in Italien, in denen er seine Ablöse von 16 Millionen Euro nur selten rechtfertigen konnte, wieder in die Spur finden. Der Start war verheißungsvoll. Dallinga kürte sich beim Sieg gegen Hoffenheim mit einem Doppelpack direkt mal zum Matchwinner.
Danach gelang ihm allerdings kein Treffer mehr, in Hamburg ließ er sogar eine hundertprozentige Chance liegen. Jetzt liegt ein langer Weg zurück auf den Platz vor ihm. Im Worst Case wird der Stürmer diese Saison kein Spiel mehr für den FC bestreiten.
„Ich werde alles tun, um so schnell wie möglich zurückzukommen. In der Zwischenzeit gebe ich dem Team und diesem tollen Verein meine volle Unterstützung, damit es trotzdem eine gute Saison wird“, schreibt Dallinga in seinem Post.
Viele Ex-Mitspieler, alte Weggefährten und sein Ex-Klub FC Groningen drückten in den Kommentaren ihr Mitgefühl aus. Von seinen FC-Teamkollegen Said El Mala, Joel Schmied, Gideon Mensah und Alessio Castro-Montes gab es jeweils drei rote Herzen.
