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WM-Fest für den kleinen Mann„Flaggen-Achim“ verwandelt seine Straße in ein Fahnen-Meer

Fußball-WM - Fahnenmeer in Essen

Copyright: Rolf Vennenbernd/dpa

«Flaggen-Achim» steht in einem Meer aus Fahnen in der Rullichstraße in Essen-Altendorf.

WM-Fieber in Essen: „Flaggen-Achim“ schmückt ganze Straße.

Ein schwarz-rot-goldenes Fahnenmeer weht an Fenstern, Masten und Bäumen: In Essen schmückt Achim Klimmeck, besser bekannt als „Flaggen-Achim“, seit zwei Jahrzehnten die Rullichstraße zur Fußball-WM. Die ganze Aktion nahm ihren Anfang beim Sommermärchen 2006 mit gerade einmal drei Fahnen. „Es soll eine Straße für den kleinen Mann sein“, erklärt Achim. Das gilt besonders angesichts der teuren Tickets für die aktuelle Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten, Kanada sowie Mexiko. Wer sich einen solchen Trip nicht leisten kann, bekommt die volle WM-Dröhnung stattdessen im Essener Stadtteil Altendorf.

WM 2026 - Fahnenmeer in Essen

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Das Motto der Fanmeile ist in diesem Jahr «Back to the Roots».

Party in Essen nach DFB-Kantersieg

Das zeigte sich etwa am Sonntagabend, unmittelbar nach dem 7:1-Erfolg des deutschen Nationalteams über Curaçao: Die Atmosphäre war grandios, ununterbrochen gaben Autos Hupkonzerte, als sie die Straße passierten. „So muss das sein, immer unterstützen, das Land unterstützen, die beste Mannschaft unterstützen“, rief eine Frau aus ihrem Auto.

„Flaggen-Achim“ warnt die Nationalelf

Trotz aller Euphorie schaut Achim jedoch nicht mit naiver Zuversicht auf die Weltmeisterschaft. Die Defensive, so meint er, müsse sich auf ganz andere Herausforderungen vorbereiten. „Die Elfenbeinküste wird natürlich mit einer anderen Härte rangehen.“ Das Team müsse sich da erst noch etwas zurechtfinden.

Doch wenigstens ist schon ein Sieg verbucht und die Unterstützung der deutschen Anhänger gewiss. Für Achim ist das entscheidend: „Da sind 84 Millionen dahinter. Und das wollen wir doch haben, oder nicht?“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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