Verletzung, Zoff, Quali-Aus: Diese Stars fehlen bei der WM.
WM-Aus für Top-StarsEine ganze Top-Elf um Lewandowski und Gnabry schaut nur zu

Copyright: Pontus Lundahl/TT NYHETSBYRÅN/AP/dpa
Lewandowski war untröstlich nach der verpassten WM-Teilnahme. (Archivbild)
WM-AUS! DIESE MEGA-STARS SIND NUR NOCH ZUSCHAUER
Sie gehören zu den größten Namen im Fußball, doch die XXL-WM in den USA, Mexiko und Kanada müssen sie von der Couch aus verfolgen. Ob Verletzungs-Schock, Zoff mit dem Trainer oder bitteres Quali-Aus – eine ganze Top-Elf schaut in die Röhre.
Nicht nur Deutschland leidet mit Pechvögeln wie Lennart Karl. Auch in anderen Fußballnationen müssen absolute Top-Kicker unfreiwillig die Koffer packen. Der Grund: Sie haben das Ticket für das Turnier verpasst, wurden vom Coach aussortiert oder sind verletzt. Hier ist die Elf der prominenten WM-Verpasser:

Copyright: Harry Langer/dpa
Nach der EM verpasst Gnabry auch die WM. (Archivbild)
Tor: Der Weltmeister-Fluch des Europameisters
Gianluigi Donnarumma (27): Seine Titelsammlung ist beeindruckend: Er wurde Europameister, gewann vor einem Jahr mit Paris Saint-Germain die Champions League, ist vierfacher französischer Meister und sicherte sich in diesem Jahr mit Manchester City den englischen Pokalsieg. Was dem Schlussmann der Squadra Azzurra mit seinen 82 Länderspielen aber in der Karriere fehlt, ist die Teilnahme an einer WM-Endrunde.
Abwehr: Zwischen Ausbootung und Verletzungs-Drama
Harry Maguire (33): Die Nichtberücksichtigung durch Coach Thomas Tuchel machte den Engländer richtig wütend. „Ich war zuversichtlich, dass ich nach der Saison, die ich gespielt habe, in diesem Sommer eine tragende Rolle für mein Land hätte spielen können“, äußerte sich der Verteidiger von Manchester United. Die Gattin des 66-fachen Nationalspielers legte sogar öffentlich nach und stichelte gegen den deutschen Trainer der „Three Lions“: „Es ist nur schade, dass du gegen eine einzige Meinung ankämpfen musstest.“
Raphaël Guerreiro (32): Für ihn ist es ein Fußball-Sommer zum Abhaken. Sein Kontrakt beim FC Bayern läuft am 30. Juni aus, ein neuer Verein ist nicht in Sicht. Mit Portugal holte Guerreiro 2016 den EM-Titel und absolvierte insgesamt 65 Länderspiele. Dieses Mal wurde er nicht ins Aufgebot berufen.
Éder Militão (28): Ihn verfolgt eine schier endlose Pechsträhne. Der Brasilianer hatte schon zwei Kreuzbandrisse überstanden und sich bei Real Madrid wieder herangekämpft. Doch im April der nächste Rückschlag: Der Abwehrorganisator musste sich in Finnland einem muskulären Eingriff unterziehen. Die Zwangspause dauert mehrere Monate.
Dani Carvajal (34): Vor zwei Jahren gehörte er noch zu den spanischen EM-Helden. In diesem Jahr hat der inzwischen 34-jährige Verteidiger keinen Platz mehr im Kader bekommen. Seine Bilanz wird somit bei fünf WM-Spielen aus den Turnieren 2018 und 2022 stehen bleiben. Obendrein endet sein Arbeitspapier bei Real Madrid nach 13 Jahren und zahllosen Titeln zum Monatsende.
Mittelfeld & Angriff: Geplatzte Träume und bittere Tränen
Christoph Baumgartner (26): Sein großer Traum zerplatzte beim Warmmachen vor dem Länderspiel gegen Tunesien. „Das ist für mich der schwerste Tag meiner Karriere – und es wird sicher etwas dauern, bis ich diese Niederlage verarbeitet habe“, erklärte Baumgartner nach seiner Blessur. Die Diagnose: Muskelverletzung, OP, lange Pause. Eine bittere Pille für den Leipzig-Profi, der eine überragende Saison hingelegt hatte.
Dominik Szoboszlai: Ein Gegentreffer tief in der Nachspielzeit war ein Stich ins Herz für den Kapitän des ungarischen Teams. „Es tut weh, weil wir es wirklich wollten“, sagte der Star des FC Liverpool nach der 2:3-Niederlage gegen Irland. Ungarn fiel auf den dritten Gruppenplatz zurück, was das Aus für die Playoffs bedeutete.
Serge Gnabry (30): Der Profi des FC Bayern musste schon bei der Heim-EM zusehen. Jetzt platzt auch der WM-Traum. Kurz vor dem Pokal-Halbfinale gegen Bayer Leverkusen zog sich Gnabry einen Adduktorenausriss zu. Der 30-jährige Angreifer wird sein 57. Spiel für Deutschland also nicht bei diesem Turnier absolvieren können.
Chwitscha Kwarazchelia (25): Sein aktueller Wert auf dem Transfermarkt wird auf etwa 140 Millionen Euro taxiert. Mit Paris Saint-Germain holte er zweimal in Folge den Titel in der Champions League. Mit seinem Heimatland Georgien gelang dem Superstar die Qualifikation für die WM jedoch nicht.
Robert Lewandowski (37): Im Playoff-Duell gegen Schweden zog Polen den Kürzeren. Das Turnier in Katar war damit wohl die letzte Weltmeisterschaft für den polnischen Ausnahme-Stürmer. Nach dem herzzerreißenden 2:3 sagte der Angreifer: „Das schlimmste Gefühl wird sein, wenn wir morgen aufwachen.“ Zusätzlicher Schmerz: Nach dem emotionalen Abschied vom FC Barcelona ist er immer noch ohne neuen Club.

Copyright: Lynne Sladky/AP/dpa
Die beiden Kumpels Messi (l) und Suárez werden sich bei der WM nicht auf dem Platz sehen - Suárez steht nicht im Kader Uruguays. (Archivbild)
Luis Suárez: Seine Bilanz: 143 Spiele und 69 Treffer für Uruguay. „Ich würde der Nationalmannschaft niemals absagen, wenn sie mich braucht – besonders nicht mit einer WM vor der Tür“, hatte Suárez noch unterstrichen. Doch Trainer Marcelo Bielsa, den der Stürmer von Inter Miami nach der Copa América 2024 angegangen war, nominierte ihn nicht. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
