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WM-Favorit blamiert sichNach Nullnummer gegen Kap Verde spricht die Presse von „Desaster“

WM 2026 - Spanien - Kap Verde

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Der lange verletzte Lamine Yamal (l) wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt.

WM-Auftakt-Schock: Spanien blamiert sich gegen Neuling.

Das hatte sich der große WM-Favorit ganz anders vorgestellt! Spanien kommt zum Auftakt nicht über ein 0:0 gegen den WM-Neuling Kap Verde hinaus. Während die heimische Presse schäumt, gibt sich der Trainer betont gelassen.

„Wenn der Ball nicht rein geht, geht er eben nicht rein“, sagte Nationaltrainer Luis de la Fuente nach dem enttäuschenden 0:0. „Es gab Schüsse, es gab Chancen und wir drängten darauf, das Spiel zu entscheiden.“ Doch Zählbares sprang dabei nicht heraus.

Mit Ausnahme einer kurzen Drangphase gegen Ende der ersten Hälfte, als die Iberer einmal die Latte trafen und zweimal an Kap Verdes starkem Keeper Vozinha scheiterten, waren echte Top-Chancen Mangelware. Das Aufbauspiel der Spanier wirkte zu langsam und war eher von Seitwärtspässen als von kühnen vertikalen Vorstößen bestimmt.

Spanische Presse spricht von „Desaster“

Die Medien im Heimatland zeigten sich nach dem Schlusspfiff alles andere als nachsichtig. „Ein Desaster zum Auftakt“, so die Schlagzeile der Sporttageszeitung „Marca“. Das Konkurrenzblatt „AS“ legte nach: „Spanien versagt bei seinem WM-Auftakt gegen Kap Verde. Nicht einmal der Einsatz von Lamine konnte den schlechten Eindruck in Atlanta wettmachen.“

Erst in der Mitte des zweiten Durchgangs brachte de la Fuente den jungen Star Lamine Yamal. Der Angreifer des FC Barcelona, der eine lange Oberschenkelverletzung auskuriert hatte, konnte aber nur für einen kurzen Moment für Wirbel in der Defensive von Kap Verde sorgen.

WM 2026 - Spanien - Kap Verde

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Auch Lamine Yamal rettete Spanien nicht.

Jungstars sollen behutsam aufgebaut werden

Gemeinsam mit dem ebenfalls eingewechselten Nico Williams entwickelte das spanische Flügelspiel zwar sichtlich mehr Torgefahr. Den kurzen Auftritt des Duos rechtfertigte de la Fuente (64) jedoch mit Blick auf die Dauer des Turniers. „Wir wollen ihnen nach und nach mehr Spielzeit geben“, erläuterte der Coach. „Sie sollen Selbstvertrauen und Rhythmus bekommen und besser vorbereitet für die weiteren Spiele sein.“

Im kommenden Duell mit Saudi-Arabien am Sonntag (18.00 Uhr/MagentaTV) ist ein Erfolgserlebnis nun Pflicht. „Wir müssen im Abschluss einfach besser werden“, verlangte Mittelfeld-Stratege Rodri. Die eigene Torflaute hat die Spanier selbst kalt erwischt. Torhüter Unai Simon sagte: „Das ist sehr ungewöhnlich. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann wir zuletzt mal nicht das Tor getroffen haben. Das tun wir normalerweise.“

Die Atmosphäre im Team sei trotzdem weiterhin positiv. „Natürlich hat dieses Ergebnis niemand erwartet“, räumte Simon ein. „Und wir werden das Offensichtliche nicht bestreiten, dass wir das Spiel gewinnen wollten. Aber es gibt eben auch einen Gegner. Diese Dinge passieren, gerade bei einer WM.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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