Riesen-Zoff beim Weltverband! Ein enger Mitarbeiter von Gianni Infantino bricht sein Schweigen und erhebt schwere Vorwürfe.
„Auch wenn ich meinen Job verliere“Nächster Vertrauter stellt sich offen gegen Infantino
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Beim Fußball-Weltverband eskaliert die Lage! Kevin Lamour (44), ein führender Betriebsdirektor der Fifa, geht in die Offensive gegen seinen Vorgesetzten, Gianni Infantino (56).
Die Anschuldigung ist heftig: Infantino habe die Belegschaft bezüglich seiner Vorhaben zur Veräußerung der WM-Rechte bewusst „getäuscht“.
Lamour riskiert für seine Kritik den eigenen Job
Lamour beklagt in einem Statement, das der Agentur AP zugespielt wurde, fehlende Offenheit. Das Personal verdiene „etwas Besseres als Verachtung und Einschüchterung“. Zuvor war bereits Infantinos leitender Berater Carlos Cordeiro aus Protest gegen dessen Investorenpläne zurückgetreten.
Was die Sache so heikel macht: Lamour ist ein alter Vertrauter von Infantino. Ihre Zusammenarbeit begann bei der Uefa und setzte sich bei der Fifa fort. Das berichtet „bild.de“.
Ganz deutlich fordert Lamour, den kontroversen Plan mit den Investoren zu stoppen. Er nennt die ganze Sache „das Projekt einer einzigen Person“. Seine Forderung lautet, dass „sich die politischen Entscheidungsträger im Fußball die richtigen Fragen stellen und die richtigen Entscheidungen treffen müssen“.
Der Top-Funktionär weiß genau, was seine offenen Worte für ihn bedeuten könnten. „Und wenn das bedeutet, dass ich meinen Job verliere, dann soll es so sein“, stellt er klar und ergänzt: „Aber zumindest werde ich heute Nacht ruhig schlafen.“
Damit nimmt der Gegenwind für Infantino aus dem inneren Zirkel zu. Schon vorher hatte Carlos Cordeiro, der für die Fifa in einer WM-Arbeitsgruppe des US-Regierungssitzes saß, wegen der Vorhaben protestiert und sein Amt niedergelegt. (red)
