2

„Zu sehr aufgeblasen“Weltmeister-Trainer Jogi Löw kritisiert die neue WM-Aufstockung

Joachim Löw

Copyright: Sebastian Gollnow/dpa

Ex-Bundestrainer Joachim Löw ist kein Fan von 48 Teams bei einer WM. (Archivbild)

Jogi Löw mit klarer Kritik an der neuen XXL-Weltmeisterschaft.

Der Mann, der uns 2014 den WM-Pokal brachte, findet jetzt klare Worte zur Zukunft des Turniers. Für Joachim Löw (66) ist die Vergrößerung der Weltmeisterschaft auf 48 Mannschaften eine schlechte Entwicklung. „Ich bin kein Befürworter von dieser WM. Ich habe immer gesagt, ich fand den Modus mit 32 Mannschaften gut“, äußerte der Ex-Bundestrainer in der RTL-Sendung „WM-Fieber: Monica Lierhaus und die Bundestrainer“. Der Wettbewerb sei früher intensiver gewesen: „Am Ende kommen zwei Mannschaften aus einer Gruppe weiter. Das ist schon mal ein Kampf innerhalb dieser Gruppenphase.“

Löw kritisiert: „Ein bisschen zu sehr aufgeblasen“

Bei dem kommenden Turnier in den USA, Kanada und Mexiko werden erstmals 48 Länder antreten. Das ist für Löw eine Nummer zu groß. Zwar zeigt er Verständnis für kleinere Fußballnationen, doch seine Kritik ist deutlich. „die auch mal gerne bei einer WM teilnehmen wollen, aber für mich ist es ein bisschen zu sehr aufgeblasen“, erklärte der 66-Jährige, der die deutsche Nationalelf 2014 in Brasilien zum Titel führte.

Ein weiterer Kritikpunkt ist für ihn, dass auch acht der Gruppendritten weiterkommen, was die Vorrunde seiner Meinung nach unattraktiver macht. Sein Fazit ist daher eindeutig. „Also von daher bin ich eher ein Befürworter von ein bisschen Verknappung und die Qualität hochhalten“, so Löw. Für ihn sollte Klasse über Masse stehen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Public Viewing in NRW
WM-Absage für Köln
Stadt plant kein Public Viewing, die größten Partys im Ruhrgebiet