Trainer hatte keinen VertragWM-Ärger: Spieler zoffen sich um Geld und Essen

Beim Senegal-Spiel kickt Trainer Pape Thiaw den Ball zu Sadio Mané.

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Beim Senegal brodelt es, wie Trainer Pape Thiaw jetzt bestätigt hat.

Der Senegal kämpft vor seinem zweiten Gruppenspiel bei der WM 2026 mit Nebenschauplätzen abseits des Rasens.

Dicke Luft im WM-Quartier! Beim Senegal-Team brodelt es gewaltig. Trainer Pape Thiaw (45) hat jetzt eingeräumt, dass es im Umfeld der Nationalmannschaft erhebliche Differenzen gibt. Auf die Nachfrage zu ausstehenden Zahlungen sagte er: „Es ist wahr, dass ein paar Dinge geklärt werden müssten.“

Trotzdem liege der komplette Fokus aller Beteiligten auf dem zweiten WM-Gruppenspiel am Dienstag (2 Uhr/MagentaTV) gegen die norwegische Auswahl. Diese Partie gegen das Team aus Skandinavien sei für Senegal eine Art „Finale“, betonte der Trainer.

Ärger um Prämien und Essen im WM-Quartier

Jüngst machten diverse Medienberichte die Runde, wonach die senegalesischen Kicker weiterhin auf Geld vom Verband warten. Zudem sollen sie sich über die Bedingungen in ihrer WM-Unterkunft in New Jersey beklagt haben. Einige der Profis hätten sich laut dem Portal „Sport News Africa“ sogar Mahlzeiten direkt ins Hotel bestellt.

Als Keeper Mory Diaw während der Pressekonferenz vor der Norwegen-Partie darauf angesprochen wurde, wiegelte er ab. Solche Angelegenheiten würde man intern klären, so der Torwart. „Wir sind Profis und hier, um unser Land zu vertreten.“ Er versicherte, dass diese Debatte weder den Fokus noch die Ambitionen des Teams stören werde.

Auch Coach Thiaw hielt sich zu den Einzelheiten bedeckt, bestätigte aber das Ende der monatelangen Diskussion um seinen eigenen Arbeitsvertrag. „Das Problem mit meinem Vertrag ist behoben. Es hat zu lange gedauert“, erklärte der Ex-Profi.

Ihm sei es dabei „nicht um Geld, sondern um Prinzipien und Respekt“ gegangen. Der Kontrakt des Nationaltrainers war schon im Februar abgelaufen, und Berichten zufolge hat er seither ohne Gehalt und gültiges Arbeitspapier weitergemacht.

Rein sportlich gesehen stehen die Senegalesen nach dem 1:3 zum Start gegen Frankreich in Gruppe I unter massivem Druck. Ein frühes WM-Aus ist nun eine reale Gefahr.

Insbesondere vor Top-Stürmer Erling Haaland muss sich der einstige Afrika-Champion hüten, denn der traf beim 4:1-Sieg Norwegens über den Irak gleich zweimal. Thiaw erklärte jedoch, es gäbe keinen besonderen „Anti-Haaland-Plan“. Stattdessen habe man einen „Anti-Norwegen-Plan“ entwickelt. (dpa/red)

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