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Wiedersehen beim BVB?35-Mio-Wechsel von El-Mala-Kumpel geplatzt

Nicolo Tresoldi und Said El Mala klatschen bei einem Spiel der U21 des DFB auf dem Feld ab.

Copyright: IMAGO/Jan Huebner

Kicken zusammen für die U21 des DFB: Nicolo Tresoldi (l.) und Said El Mala.

Der deutsche Stürmer Nicolo Tresoldi sucht den nächsten Schritt, auch in Hinblick auf den DFB. Eine Spur führt jetzt nach Dortmund. Beides erinnert an Said El Mala vom 1. FC Köln.

Das Gerangel um deutsche Stürmer ist derzeit groß. Das zeigt das neueste Kapitel um Nicolo Tresoldi: Der Wunschverein des 21-Jährigen hat ihm jetzt offenbar abgesagt!

Dabei will Tresoldi unbedingt den nächsten Schritt in seiner Fußball-Karriere machen – auch in Hinblick auf die Nationalmannschaft.

Deutscher Stürmer mit DFB-Zukunft: Tresoldi erinnert an El Mala

Nach starken 23 Toren in 58 Spielen für den FC Brügge hatte der gebürtige Italiener und U21-Spieler des DFB dem Serie-A-Klub bereits seine Zusage gegeben. Doch laut Informationen des belgischen Transfer-Experten Sacha Tavolieri ist ein Wechsel jetzt vom Tisch.

Der Grund: Ein Roma-Angebot von mehr als 35 Millionen Euro hatte dem belgischen Meister nicht ausgereicht, um einen Transfer in die Wege zu leiten. Der italienische Hauptstadt-Klub habe sich dann kurzerhand umentschieden und den Argentinier Santiago Castro (21) vom FC Bologna unter Vertrag genommen.

Und jetzt? Tresoldi ist in Brügge mit einem Vertrag bis 2029 ausgestattet. Die Verhandlungsposition der Belgier ist exzellent. Doch die Absage der Römer spült bereits andere Interessenten in den Vordergrund.

Laut dem italienischen Sport-Magazin „Corriere dello Sport“ verläuft eine heiße Spur sogar zu einem Bundesligisten! So soll neben Atlético Madrid auch Borussia Dortmund mit dem Spieler grundsätzlich darüber einig sein, wie eine gemeinsame Zukunft aussehen könnte.

Doch für ein konkretes Angebot, so schreibt es Tavolieri, müsste der BVB erst einmal einen Stürmer verkaufen. Mit Serhou Guirassy, Fabio Silva und Maximilian Beier hätten die Dortmunder aktuell genügend Knipser-Qualitäten im Kader.

Der Vorgang um den Stürmer erinnert unterdessen stark an einen anderen deutschen Angreifer: Said El Mala. Auch der Kölner Überflieger gilt ebenso wie Tresoldi als DFB-Top-Talent, das bei der Neuausrichtung unter Bundestrainer Jürgen Klopp eine wichtige Rolle einnehmen könnte.

Und wie bei Tresoldi wird auch El Mala eine Einigung mit Borussia Dortmund nachgesagt, wenngleich von einem ernstzunehmenden Angebot an den FC kaum die Rede sein kann.

FC-Sportdirektor Thomas Kessler erklärte dazu zuletzt: „Es gab in den vergangenen Wochen einige Klubs, die mit Said in Verbindung gebracht wurden. Bisher ist es aber nicht dazu gekommen, dass wir alle an einem Tisch gesessen haben und gesagt haben: Das ist eine gute Idee und wir machen das jetzt.“

Heißt: Der FC hat eine klare Schmerzgrenze und ist nicht gewillt, von dieser abzuweichen. So sieht es wohl auch Brügge bei Tresoldi. Sollte der BVB bei beiden Offensiv-Stars doch noch ernst machen und bereit sein, die Anforderungen der Vereine zu erfüllen, könnten El Mala und Tresoldi zusammen in einer Mannschaft spielen – wie zuletzt im März beim 2:0-Sieg gegen Griechenland in der EM-Qualifikation der U21 des DFB.

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Ja, da wird nichts mehr passieren
Er geht nur, wenn der BVB sein Angebot deutlich verbessert
Der FC wird noch einknicken

Für den DFB und Jürgen Klopp wäre eine solche Konstellation sicher interessant, wenn nicht sogar wünschenswert. Doch andererseits ist die WM gerade erst gespielt. Dass Köln und Brügge sich für mögliche Entwicklungen beim DFB mehr interessieren als für die eigenen Belange, darf ausgeschlossen werden.

Insofern hätten die Dortmunder für beide Spieler Transfersummen zu stemmen, mit denen sich der deutsche Vizemeister in nur einer Transferperiode wohl überheben würde. Gerade erst wurde der Grieche Karetsas für rund 30 Millionen Euro verpflichtet. Dem steht als größerer Abgang bislang nur der Wechsel von Karim Adeyemi für rund 22 Millionen Euro zum FC Barcelona gegenüber.

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